Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
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Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
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Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF, engl. group-focused enmity)
ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff,
der Einstellungen im Bereich Rassismus, Rechtsextremismus, Diskriminierung und Sozialdarwinismus
mit einem integrativen Konzept neu zu fassen versucht.
Der von Wilhelm Heitmeyer geprägte Begriff bezeichnet zugleich ein Forschungsprogramm zur empirischen Langzeituntersuchung solcher Einstellungen in Deutschland.
Die empirische Forschung findet in erster Linie im Rahmen eines Projekts des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
sowie eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs statt,
an dem die Universitäten Bielefeld und Marburg beteiligt sind.