Normativ

Aus InRuR

Version vom 9. Februar 2023, 09:01 Uhr von Klaus (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''''Initiative Recherche und Reflexion''''' '''''>>> über InRuR <<<''''' ******** '''Kategorien / Kontext / Metaeben…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Initiative Recherche und Reflexion

>>> über InRuR <<<

********

Kategorien / Kontext / Metaebene / Rubriken:

Normativ
in der deutschsprachigen wikipedia

Das Adjektiv normativ ist mehrdeutig.
Es wird nur für einen Teilbereich der Bedeutungen des Begriffs Norm
(von lateinisch norma, ursprünglich ‚Winkelmaß‘, dann aber auch Richtschnur, Maßstab, Regel, Vorschrift) verwendet:

Zwischen diesen drei Bereichen gibt es Überschneidungen und Wechselbeziehungen.
Alle drei Teilbereiche des Normativen beinhalten Regeln, ein Sollen und/oder Müssen, vgl. Moral.

Normativität ist ein in vielen Bereichen übliches Konzept,
das u. a. in der Philosophie, in der Rechtswissenschaft und in den Kultur- und Sozialwissenschaften verwendet wird.
Es gibt zwei große Gruppen von Gedanken (z. B. Theorien), nämlich deskriptive (beschreibende) und präskriptive (vorschreibende) normative.
Mit dieser Dualität beschäftigt sich unter anderem die Wissenschaftstheorie.
Bei einigen Forschungsansätzen ist normativ ein Namensbestandteil (zum Beispiel normativ-ontologische Ansätze).