der Staat Israel und die Kooperation mit evangelikalen Organisationen
Aus InRuR
Initiative Recherche und Reflexion
>>> über InRuR <<<
********
Kategorien / Kontext / Meta-Ebene / Rubriken:
der Komplex Evangelikale und Israel
der Staat Israel und die Kooperation mit evangelikalen Organisationen
Quer-Fronten gegen Antisemitismus
Christians United for Israel
Übersicht mit KI
Die Zusammenarbeit zwischen israelischen Regierungen
und evangelikalen Organisationen hat sich über Jahrzehnte entwickelt,
wobei die Beziehungen nach dem Sechstagekrieg von 1967,
zu einer bedeutenden politischen Beziehung wurde,
die in den folgenden Jahrzehnten intensiviert wurde.
Es gibt keinen einzelnen spezifischen Startpunkt,
da die Unterstützung auf einer gemeinsamen ideologischen Basis, dem Christlichen Zionismus, beruht, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.
Wichtige Entwicklungen:
Ideologische Grundlage:
Viele evangelikale Christen glauben,
dass die Gründung Israels im Jahr 1948
und die Wiederherstellung der jüdischen Souveränität
eine Erfüllung biblischer Prophezeiungen
und eine Voraussetzung für die Wiederkunft Jesu Christi sind.
Politischer Einfluss: Mit dem Aufstieg der christlichen Rechten in den USA
in den 1970er und 1980er Jahren (insbesondere während der Reagan-Ära)
gewann diese Haltung erheblichen politischen Einfluss,
der sich auch in der US-Außenpolitik gegenüber Israel niederschlug.
Offizielle Kooperation: Die Kooperation wurde im Laufe der Zeit formaler. Organisationen wie die International Christian Embassy Jerusalem (ICEJ) wurden gegründet, um die Verbindung zu vertiefen.
Jüngste Entwicklungen:
Insbesondere unter Premierminister Benjamin Netanjahu
wurde die Zusammenarbeit mit evangelikalen Kreisen weiter intensiviert,
um internationale Unterstützung für Israels Politik zu mobilisieren.
Die israelische Regierung
pflegt heute enge Beziehungen zu diesen Gruppen
und dankt ihnen regelmäßig für ihre Unterstützung.