Arthur Rudolph
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Raketeningenieur und SS-Hauptsturmführer der Reserve
Arthur Rudolph
in der deutsch-sprachigen wikipedia
Arthur Louis Hugo Rudolph
(* 9. November 1906 in Stepfershausen; † 1. Januar 1996 in Hamburg)
war ein deutscher Raketeningenieur,
der von 1934 bis 1945 an der Entwicklung und Produktion der „V2-Rakete“
in der Zeit des Nationalsozialismus beteiligt war.
Am 20. April 1940 wurde Rudolph zum SS-Hauptsturmführer der Reserve ernannt (SS-Mitglied-Nr. 193.418).
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rudolph von den Amerikanern in die USA gebracht,
wo er für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten und die NASA
als Leiter von Projekten wie der Pershing-Rakete und der Saturn-V-Mondrakete tätig war.
Nach Erhalt der Unterlagen im April 1985
wurden die Ermittlungen vom Hamburger Staatsanwalt Harald Duhn geleitet.
Nach der Befragung einer Reihe von Zeugen
gaben die Ermittler im März 1987 bekannt,
keine Basis für eine Strafverfolgung Rudolphs zu haben,
und erkannten ihm die deutsche Staatsbürgerschaft zu.
1987
6. April 1987
Der Schwarze Kanal - Deutsches Rundfunkarchiv
Karl-Eduard von Schnitzler 6.4.87
DER SCHWARZE KANAL (1.386)
über Arthur Rudolph und Harald Duhn
https://web.archive.org/web/20170903042250/http://www.sk.dra.de/kanal_pdf/E028-00-06_0004168.pdf