Helmut Alt

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christlich, verstrahler Atomkraftwerks-Lobbyist

Klimawandel-Leugner

Aachen

Braunzone-Nekrolog 2024


8. Mai 1941 – 9. Januar 2024

Alt, Helmut
Personen-Dossier in einem Anti-AKW-wiki

leider ein kostenlos erstellbares wiki
bei dem nerviger Werbemüll
zum Geschäfts-Modell gehört
das Video oben ignorieren! - hat mit dem Inhalt nichts zu tun

Prof. Dr. Helmut Alt, Dipl.-Ing., FH Aachen, i.R.

2024

4 verschiedene Traueranzeigen

https://www.aachen-gedenkt.de/traueranzeige/helmut-alt

23. Januar 2024

Aachen
Nachruf
FH-Professor Helmut Alt ist tot
Der Ingenieur hat sich auch über die Region hinaus einen Namen als Kernenergie-Lobbyist gemacht.
Vor allem in der Debatte um die belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel hat er sich zu Wort gemeldet.
23.01.2024
https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/fh-professor-helmut-alt-ist-tot/7495578.html


EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.)
Unser Fachbeiratsmitglied Prof. Dr. Helmut Alt ist verstorben
Gepostet von Admin | Jan 23, 2024 |
Prof. Dr. Helmut Alt + am 9.1.24 in Aachen
Klaus Ridder (Dipl.-Ing.) und Michael Limburg

vernunftkraft-odenwald.de

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/wp-content/uploads/2024/01/Nachruf-Prof.-Dr.-Helmut-Alt.pdf

im "Fachbeirat" vom EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.)

2020

30. Januar 2020

Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Rückblick auf die Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt vom 30.01.2020
https://f-w-p.eu/2020/01/30/energiewende-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit-prof-dr-ing-helmut-alt/

2019

18. Februar 2019

4:45
Helmut Alt - Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit, am 23.11.2018
EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie
41.000 Abonnenten
18.02.2019
https://www.youtube.com/watch?v=yKc7hyx-46w
24.201 Aufrufe (Stand 9. August 2024)
Prof. Dr. Helmut Alt hat eine Berufsausbildung zum Facharbeiter als Elektromechaniker bei der Elektromaschinenfabrik Garbe & Lahmeyer absolviert,
an FH und der RWTH Aachen Elektrotechnik und Reaktortechnik studiert und war in der Stromversorgung zuletzt 34 Jahre beim RWE,
dort als Ingenieur für Netzplanung der BV Düren und Leiter der Abteilung Verträge und Tarife, tätig.
Er ist seit 1972 Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der FH Aachen.
Zu Beginn seiner Ausführungen beziffert Alt die Kosten der Merkelschen Energiewende auf etwa 25 Milliarden Euro jährlich zu Lasten aller Stromverbraucher.
Daher erscheine die Kritik dieser Politik angesichts unserer Probleme, die schärfer würden, sinnvoll.
Er pflichtete dem EIKE-Präsidenten Holger Thuss bei, dass es ein Wissensvermittlungs-Problem gäbe.
Der Grund dafür sei ein „Grünes“ Zeitgeistproblem unserer Gesellschaft, das sich seit 1968 zunehmend verschärfe.
Der Referent rechnete vor, aus welchen Anteilen sich die Stromkosten zusammensetzen.
Es seien die Kosten für die Energieanlagen, den Brennstoff und den Betrieb der Kraftwerke.
Erhöhe sich der Strompreis, müssten sich auch die Kosten für die Industrieprodukte erhöhen.
Also für Brötchen, Autos, Maschinen, schlicht für alles.
Es gebe aber einen weltweiten Wettbewerb der Produktionsstandorte.
Die „grünen“ Produktionsmethoden seien in Deutschland nicht machbar, da unser Land zu wenig Wasserkraft, Sonne und Wind habe.
Deutschland habe nicht wie die Schweiz oder Norwegen eine gebirgige Topografie, die z.B. Wasserkraft leicht nutzbar mache.
Der Plan, norwegischen Strom einzukaufen, sei nur eine Journalistenidee.
Praktisch sähe es so aus, dass die Norweger über die Niederlande tagsüber teuren Strom lieferten; nachts hingegen bezögen sie dann billigen deutschen Braunkohlestrom,
mit dem sie ihre Land dann mit Strom versorgen und trotzdem die Wasserspeicher wieder auffüllten.
„Elektrischer Strom ist das Blut der Wirtschaft“, meinte Prof. Alt.
Je mehr Nutzer an eine Hauptleitung angeschlos- sen seien, desto günstiger würde die klassische Energieerzeugung wegen der Synergieeffekte und günstigen Gleichzeitigkeitsausgleich.
Ein großes Problem der aktuellen Energiewende sei die Stabilität des Stromnetzes in Deutschland.
Das Kriterium für die Stabilität sei der sogenannte Frequenzverlauf.
Unser Netz arbeite mit 50 Hertz Wechselstrom, wobei Ab- weichungen von 0,05 Hertz tolerabel seien.
Durch die Einspeisung von Strom, der aktuell zu 30% durch Sonne und Wind erzeugt werde, gebe es aber mittlerweile zu viele Extreme.
Daher seien immer häufiger Regelungs-Ein- griffe durch die Leitstelle erforderlich.
Am Muttertag 2016 beispielsweise entstanden rund 92 Millionen Euro an Kosten für die Erhaltung der Netzstabilität durch ans Ausland teuer verschenkten Überschussstrom.
Diese teuren Überschuss-Stromlieferungen kämen aber wesentlich aus erneuerbaren Energien.
Die Erfahrung zeige auch, dass Windstille nicht nur Deutschland allein, sondern zum fast denselben Zeitpunkt auch die Nachbarn beträfe.
Liefere Deutschland an windreichen Tagen Strom ins Ausland, würden die Betreiber der Anlagen zwar etwa 16 Cent pro kWh erhalten, aber nur Erträge von etwa 5 Cent/kWh bis hin zu negativen Werten erzielten.
Ein weiteres Problem der Energiewende sei die Notwendigkeit einer doppelten Infrastruktur.
Neben den alten Kraftwerken würde ein neuer Park von Anlagen mit gleicher Leistung errichtet.
Die alte Infrastruktur kann aber nicht abgebaut werden, da man sie für den häufigen Fall, dass eine „Dunkelflaute“ herrsche, noch weiter benötige.
Man habe also nun sowohl „Gürtel und Hosenträger“, um die Hose zu halten.
Auch die Kosten für den Verbraucher würden immer höher.
Nur in Dänemark müssten die Kunden ähnlich viel zah- len wie in Deutschland.
Wegen der Energiewende koste eine Kilowattstunde in Deutschland derzeit rund 30 Cent.
Darin enthalten seien rund 15 Cent für Steuern und Abgaben.
Die EEG-Abgabe sollte laut dem alten grünen Um- weltminister Trittin nur den Gegenwert „von einer Kugel Eis“ im Monat haben.
Heute seien es aber 6,8 Cent pro Kilowattstunde, was sich für eine Familie zu rund 330 Euro im Jahr summiere.
Dieser Aspekt sei völlig missachtet worden.
Übrigens sei nur der Privathaushalt stark mit den EEG-Kosten belastet, die energieintensive Industrie sei aus notwendigen Wettbewerbsgründen weitgehend befreit, so dass sich die Umlage für alle Nichtbefreiten ent- sprechend erhöht.
Bezüglich der weltweiten Kohlendioxidproduktion sei die deutsche Energiewende völlig bedeutungslos.
Da unser Land sowieso nur für etwa 2% des CO2-Eintrages verantwortlich sei, sei es völlig gleich, was wir täten und was nicht.
Wir retteten dadurch nicht die Welt.
Zum Schluss ging der Referent auf die zurzeit stark beworbenen E-Autos ein.
Diese könne man in der Masse nur nachts aufladen; für das Laden am Tage benötige man bei größer werdender Zahl der E-Autos weitere erhebliche Investitionen zur Verstärkung der Netze auf allen Spannungsebenen.

25. Januar 2019

Professor Alt im EIFELON-Gespräch: „Erneuerbare Energien bieten keine Versorgungssicherheit“
25.1.2019
https://eifelon.de/umland/aachen/professor-alt-im-eifelon-gespraech-erneuerbare-energien-bieten-keine-versorgungssicherheit.html