Kohlenkeller am Mexikoplatz

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anti-emanzipatorische Veranstaltungsorte Berlin

Nationalismus, Querfront, Salon-Faschismus


Veranstaltungs-Ort
der Betreiber Nina und Roland Wehl

Impressum

BERLINER WOCHE (kostenloses Anzeigenblatt)
Musik aus der Garage
Der "Kohlenkeller" am Mexikoplatz sorgt für kulturelle Abwechslung
Martinus Schmidt 31.03.2014
Zehlendorf. Ein neuer Kultur- und Veranstaltungsclub bringt Abwechslung in die bürgerlich-behagliche Umgebung des Mexikoplatzes.
Im "Kohlenkeller" arrangiert ein engagiertes Ehepaar monatlich Lesungen, Debatten oder Musik.
http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-steglitz-zehlendorf/artikel/39200-der-kohlenkeller-am-mexikoplatz-sorgt-fuer-kulturelle-abwechslung/

Fr., 09.02.2018 20:00 Uhr
Der Charme der Kindheit:
Die Musik von Johann Sebastian Bach

Dr. Hanno Botsch, Freiburg, über den Hintergrund von Bachs Kompositionen

Fr., 26.01.2018 20:00 Uhr
Einstimmung auf die Berlinale:
Harald Martenstein liest aus seinem Buch „Im Kino“

Fr., 17.11.2017 20:00 Uhr
Aus der Zeit gefallen?
Walter Kempowski – und „Unser Herr Böckelmann“
Wir freuen uns, dass wir Dr. Frank Böckelmann für die Lesung gewinnen konnten.

Fr., 13.10.2017 20:00 Uhr
Rilke, Rumi, Eichendorff, Morgenstern:
Ein Lyrik-Konzert des „Anti von Klewitz Ensembles“

Stand: 01.05.2017
Prof. Dr. Erardo C. Rautenberg
Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg
Vortrag am 10. Februar 2017 im „Kohlenkeller“ am Berliner Mexikoplatz
Das Vermächtnis des Dr. Fritz Bauer: NS-Gegner, Generalstaatsanwalt, Menschenfreund
PDF auf der wesite des Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg

30. Mai 2015

1:30.53
Benedikt Sepp am 30.05.2015: "LINKE Leute von RECHTS – nach 1968"
31.07.2015
https://www.youtube.com/watch?v=tvImZ96hTWg
„Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit fand sich während der politischen Unruhen der 1960er Jahre
innerhalb der politischen Rechten eine Gruppe junger Aktivisten zusammen, die sich scharf vom Nationalsozialismus abgrenzte:
Die sogenannten „Nationalrevolutionäre“.
Progressiv, europäisch, revolutionär, intellektuell und subversiv gaben sich die jungen Rechten,
die gemeinsam mit den jungen Linken die Revolution gegen die ältere Generation herbeiführen wollten.“ (Zitat)

csm_sepp_855712fb8aDas Zitat stammt aus dem Klappentext des Buches „LINKE LEUTE VON RECHTS?“,
das von Benedikt Sepp im Tectum-Verlag veröffentlicht wurde.
Benedikt Sepp hat sich mit Faschismus und politischem Extremismus in der Bundesrepublik
sowie mit Kulturtheorien auseinandergesetzt.
Er promoviert z.Zt. an der Universität Konstanz – im Rahmen des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ – über linke Theorien in der Studentenbewegung.

In dem Buch „LINKE LEUTE VON RECHTS?“ geht es vorwiegend um die politischen Strömungen der 1970er und 1980er Jahre –
und um die damaligen Versuche, scheinbar Gegensätzliches zusammen zu denken. Oder waren es keine Gegensätze?
Moderation: Roland Wehl

Vortrag von Jana Leichsenring:
Die Katholische Kirche und "ihre Juden"
Beginn: Fr., 20.06.2014, 19:00 Uhr

Gesicht eines Mörders:
Jazz-Abend und Lesung mit Volker Kaminski
Beginn: Fr., 29.08.2014, 19:00 Uhr

Lesung mit Vera Lengsfeld:
1989 — Tagebuch der Friedlichen Revolution
Beginn: Sa., 06.09.2014, 19:00 Uhr

Ein­lass: ab 18:00 Uhr

Nach der Ver­an­stal­tung laden wir Sie zu einem klei­nen Imbiss ein.

Bild Rudi Dutschke Sie haben rich­tig gele­sen. Aller­dings ist Rudi Dutschke an die­sem Abend nur auf der Lein­wand unter uns.

Es han­delt sich um sein letz­tes – und nach unse­rer Auf­fas­sung inter­es­san­tes­tes – Inter­view vor dem schwe­ren Atten­tat.
Das Gespräch führ­ten Jür­gen Vor­leis und Wolfgang Venohr für stern-tv.

Wir freuen uns, an die­sem Abend auch ehe­ma­lige Weg­ge­fähr­ten Rudi Dutsch­kes begrü­ßen kön­nen.
Was wäre gewe­sen, wenn … Auch um diese Frage soll es an die­sem Abend gehen.

inrur vermutet, dass es eventuell Bernd Rabehl sein könnte

Vorweihnachtliche
Lange Nacht der Lieder

Beginn: Sa., 29.11.2014, 17:00 Uhr

Rückschau

Lesung mit Peter Brandt:
Ein anderer Blick auf Willy Brandt (mit Video)
Beginn: Fr., 23.05.2014, 19:00 Uhr

Josef „Beppo“ Römer:
Ein Linker, der von der Rechten kam (mit Video)
Beginn: Fr., 16.05.2014, 19:00 Uhr
Es spra­chen Oswald Bind­rich, Dr. Hans Coppi und Dr. Susanne Römer.

Kämpfer, Träumer, Patriot:
Lesung mit Volker Schröder (mit Video)
Beginn: Fr., 04.04.2014, 19:00 Uhr

"Werkstatt"-Vorführung:
Filmabend Neue Deutsche Volksmusik mit musikalischer Umrahmung

Beginn: Fr., 21.03.2014, 18:00 Uhr
Es han­delte sich um eine Ver­an­stal­tung mit gela­de­nen Gäs­ten.
Der Film soll spä­ter in grö­ße­rem Rah­men – und in Anwe­sen­heit des Regis­seurs – vorgeführt werden.

Zeitzeugen im Gespräch:
Hans Neumann über den Untergang der DDR
Beginn: Fr., 28.02.2014, 18:00 Uhr

Vorweihnachtliche Lange Nacht der Lieder
Beginn: Sa., 30.11.2013, 16:00 Uhr

Wie in jedem Jahr laden wir für den Sonn­abend vor dem ers­ten Advent zu einer vor­weih­nacht­li­chen Lan­gen Nacht der Lie­der ein,
die bereits am Nach­mit­tag beginnt.
Bitte tei­len Sie uns mit, wie viele Plätze Sie benötigen.

Tanz und Musik
Beginn: Sa., 16.11.2013, 19:00 Uhr
Alte und neue Tänze.

Irgend­wann in den nächs­ten Mona­ten — Ter­mine ste­hen noch nicht fest — wol­len wir im Koh­len­kel­ler auch die nach­fol­gend genann­ten The­men behandeln.

Musik­abend:
Schla­ger der 50er und 60er Jahre

Mit akti­ver Betei­li­gung des Publi­kums. Ein Musik– und Sprach­wis­sen­schaft­ler ist bereit, bekannte Schla­ger der 50er und 60er Jahre für uns zu ana­ly­sie­ren.
So erfah­ren Sie alles, was Sie bis­her noch nicht über diese Zeit und deren Lie­der wussten.

Die o.g. Ver­an­stal­tung fin­det vor­aus­sicht­lich im Herbst statt.

Film­abend:
Sinti und Roma in Deutsch­land

Die meis­ten in Deutsch­land leben­den Sinti bzw. Roma besit­zen die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit.
Die­je­ni­gen, deren Vor­fah­ren schon vor mehr als 600 Jah­ren in den deutsch­spra­chi­gen Län­dern leb­ten, wer­den als "deut­sche Sinti" bezeichnet.
Die meis­ten von ihnen haben — trotz des stän­di­gen Anpas­sungs­drucks — bis heute ihre Kul­tur bewahrt.
Einer ihrer berühm­tes­ten Söhne war der Musi­ker Django Rein­hardt.
Die Jour­na­lis­tin Suzan Şekerci hat über des­sen Nach­fah­ren den Film "Djan­gos Erben" gedreht.
Im Mit­tel­punkt steht die Fami­lie Weiß aus Ham­burg.
Auch diese Fami­lie war von den Nazis nach Ausch­witz depor­tiert wor­den.
Doch wie durch ein Wun­der konnte der größte Teil von ihnen der Ver­nich­tungs­ma­schi­ne­rie ent­kom­men.
Suzan Şeker­cis Film wurde 2009 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Die o.g. Ver­an­stal­tung fin­det vor­aus­sicht­lich im Spät­som­mer statt.

Vor­trag mit Dis­kus­sion:
Carl Schmitt und die Kon­ser­va­ti­ven

Carl Schmitt ist einer der umstrit­tens­ten Staats­recht­ler des 20. Jahr­hun­derts. Sein Zynis­mus und sein Oppor­tu­nis­mus kann­ten keine Gren­zen.
Er war immer bereit, sich den herr­schen­den Eli­ten anzu­die­nen. Das galt auch für das Dritte Reich.
Von sei­nen anti­se­mi­ti­schen Äuße­run­gen hat er sich nie dis­tan­ziert.
Für Carl Schmitt war die Unter­schei­dung zwi­schen Freund und Feind die Grund­lage alles Poli­ti­schen.
Sein auto­ri­tä­res Staats­ver­ständ­nis steht im Gegen­satz zur Idee des sozia­len Rechts­staats.
Den­noch wird Carl Schmitt auch heute noch in kon­ser­va­ti­ven Krei­sen als poli­ti­scher Phi­lo­soph gefei­ert.
Wel­ches Gesell­schafts­bild steht dahinter?

Die Frage des Ter­mins und der Refe­ren­ten ist noch völ­lig offen.

Vor­trag und Dis­kus­sion:
VR China und die Men­schen­rechte

Wir wer­den in die chi­ne­si­sche Kul­tur ein­ge­führt und ler­nen die bud­dhis­ti­schen, tao­is­ti­schen und kon­fu­zia­nis­ti­schen Bestand­teile die­ser Kul­tur ken­nen.
Wir erfah­ren wenig bekannte Details über die wirt­schaft­li­che Situa­tion in China und die Kehr­seite des wirt­schaft­li­chen Wachs­tums.
Ver­tre­ter der Frei­heits­be­we­gung — der Falun Gong-Bewegung und der Bud­dhis­ti­schen Kul­ti­vie­rungs­schule — berich­ten von ihrem Kampf und von der Ver­fol­gung, der sie aus­ge­setzt sind.

Die o.g. Ver­an­stal­tung soll noch im Jahr 2014 stattfinden.

Vor­trag und Dis­kus­sion:
Nation, Volk und Bevöl­ke­rung

Nach Auf­fas­sung des eins­ti­gen sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Staats­recht­lers Her­mann Hel­ler
setzt ein funk­tio­nie­ren­des demo­kra­ti­sches Gemein­we­sen ein Min­dest­maß an sozia­ler Homo­ge­ni­tät vor­aus — und ein gemein­sa­mes kul­tu­rel­les Bewusst­sein.
Was bedeu­tet diese Aus­sage für unsere heu­tige Gesell­schaft, in die immer mehr Men­schen zuwan­dern?
Wel­ches Fun­da­ment braucht eine für Zuwan­de­rer offene Gesell­schaft, die sich demo­kra­ti­schen und soli­da­ri­schen Zie­len ver­pflich­tet fühlt?

Die Frage des Ter­mins und der Refe­ren­ten ist noch völ­lig offen.