Kufiyas in Buchenwald

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der Antisemitismus-Komplex:

Anti-Zionismus / Antisemitismus

zum Palituch aka Kufiya


Geschichts-Politik


11. April 2026

der Buchenwald-Komplex

Deutschlandradio-Beiträge zum Buchenwald-Komplex

KZ Buchenwald

der Großmufti von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini,
das Palästinenser-Tuch, die Kufiya,
sowie rote und braune Antiimperialist*innen


Wieland Hoban

kufiyas-in-buchenwald.org

https://kufiyas-in-buchenwald.org/impressum/
Verantwortlich für den Inhalt:
Wieland Hoban (Vorstand)
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in NahostEJJP Deutschland e. V.
c/o Internationale Liga für Menschenrechte e. V.
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

verreten durch die Rechts-Anwalts-Kanzlei

Rechtsanwälte Roland Meister, Frank Stierlin, Frank Jasenski,
Peter Weispfenning, Yener Sözen, Peter Klusmann
http://www.anwaelte-meister.de/
https://www.meister-partner-service.de/

Medien-Spiegel
zu "Kufiyas in Buchenwald"

2026

21. April 2026

36:06
Kufiyas in Buchenwald: Das Erwachen der Erinnerung
junge Welt
9090 Abonnenten
21.04.2026 jW im Gespräch
https://www.youtube.com/watch?v=nffeEHGc7MQ
2.247 Aufrufe (Stand 23. April 2026)
Die KampagneKufiyas in Buchenwald“,
getragen von Jüdinnen, Kommunist:innen und pro-palästinensischen Organisationen,
stellt die offizielle deutsche Erinnerungspolitik infrage.
Ausgangspunkt ist ein Vorfall im Jahr 2025,
als der Aktivistin Anna am 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald
der Zutritt verweigert wurde, weil sie eine Kufiya trug.
Während die Kampagne darin politische Zensur sieht,
verweist die Gedenkstätte auf den Schutz der Würde des Ortes
und ihrer Regeln zu politischen Symbolen.
Auch eine für den 12. April 2026 geplante Mahnwache wurde untersagt.
Dennoch versammelte sich an diesem Tag
eine Gruppe jüdischer Aktivist:innen
darunter Nachfahren von Überlebenden –
spontan auf dem Gelände
und verlas eine Erklärung, die fordert,
Erinnerung müsse auch die Situation in Gaza sowie die Verantwortung Deutschlands thematisieren.

Im Interview sprechen Anna und Tair,
beide Teil der Kampagne, über die politische Dimension des Konflikts.
Für sie stellt die offizielle Linie der Gedenkstätte
eine Entpolitisierung der Geschichte dar.
Sie verweisen auf den „Schwur von Buchenwald“,
der den Kampf gegen die Wurzeln von Faschismus, Krieg und Unterdrückung formuliert, und sehen darin eine Verpflichtung,
historische Erfahrungen mit gegenwärtigen Kämpfen zu verbinden.
Erinnerung dürfe nicht auf ritualisierte Vergangenheitspolitik reduziert werden,
sondern müsse gesellschaftliche Kontinuitäten sichtbar machen.

Im Zentrum der Kritik steht die deutsche „Staatsräson“,
die aus der Erinnerung an den Holocaust eine bedingungslose Unterstützung Israels ableitet.
Nach Auffassung der Kampagne dient dies dazu,
Dissens zu delegitimieren und Proteste gegen Krieg und Kolonialismus zu kriminalisieren.
Bei der Mahnwache trugen Teilnehmende T-Shirts mit Aufschriften wie „Jews Against Genocide“ und „From Buchenwald to Gaza – Resistance until Liberation“,
um auf Kontinuitäten imperialistischer Gewalt und deutsche Mitverantwortung hinzuweisen.
„Kufiyas in Buchenwald“ verbindet das Erbe des antifaschistischen Widerstands mit aktuellen Kämpfen gegen Krieg, Rassismus und Ausbeutung – und stellt die Frage nach den politischen Konsequenzen aus der Geschichte.

11. April 2026

Intifada-Fraktion-Medium
Etosmedia.de
„Kufiyas in Buchenwald“: Kampagne setzt deutsche Erinnerungskultur unter Druck
Leon Wystrychowski
11. April 2026
Politik
https://etosmedia.de/politik/kufiyas-in-buchenwald-kampagne-setzt-deutsche-erinnerungskultur-unter-druck/

Kufiyas in Buchenwald online:

kufiyas-in-buchenwald.org

https://kufiyas-in-buchenwald.org/impressum/
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Wieland Hoban (Vorstand)
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in NahostEJJP Deutschland e. V.
c/o Internationale Liga für Menschenrechte e. V.
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin