Revolutionäre Kommunisten

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Facebook Auftritt als Antizionistische Aktion

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Revolutionäre Kommunisten
in der deutschsprachigen wikipedia

auf wikipedia wurden folgende Ergänzungen vom autoritären Kommunisten Gonzo Greyskull sabotiert und gelöscht:

Die Revolutionären Kommunisten (RK) sind eine dem antiimperialistischen
Spektrum angehörende, kleine, maoistisch, stalinistisch ausgerichtete Gruppe,
mit Schwerpunkt in Berlin. Die RK versuchen, eine kommunistische Partei
auf Grundlage des Marxismus-Leninismus-Maoismus und von Bob Avakians neuer
Synthese zu gründen. Sie vertreten die Auffassung, dass es ohne Bob
Avakians neue Synthese unmöglich sei, Kommunistin oder Kommunist zu sein.[1]
[2][3][4] Sie werden vom Verfassungsschutz dem Linksextremismus zugeordnet
und vertreten eine antizionistische Position. Die Gruppe trat um 1989 in
Berlin erstmals öffentlich verstärkt in Erscheinung. Besonders prägend für
die Abgrenzung und Abneigung anderer politischer Gruppen von den RK war
deren Nichtteilnahme an den offenen Vorbereitungsversammlungen (VVs) zur sogenannten „revolutionären Demonstration“. Das unabgesprochene Erscheinen
der RK, mit eigenem Lautsprecherwagen, führte in den Jahren 1990[5] und
1991[6] zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der undogmatisch-autonomen Mehrheit.[7] Die RK organisieren seit damals eine eigenständige Demo
am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg zur ursprünglichen Uhrzeit um 13 Uhr.
Das Mehrheitsspektrum hat nach mehreren Jahren, die 1. Mai-Demo auf 18 Uhr
verlegt, um am Tag gegen die jährlich stadtfindenden Nazidemonstrationen aktiv sein zu können.

In den 1990er Jahren trat die Gruppe auch als Teil der weltweiten Vernetzung Revolutionary International Movement (RIM) auf.
Damalige Führungsorganisation der Strömung war der "Leuchtende Pfad" und besonders ihr Führer Abimael Guzmán zu denen die RK immer wieder ihre Gefolgschaft betonten
und Veranstaltungen organisierten.
In den letzten Jahren benutzen sie dann die Bezeichnung World People's Resistance Movement (WPRM) bzw. der Volkswiderstandsbewegung der Welt und konzentrierten sich mit ihren Aktivitäten außerhalb des 1. Mai, auf das RIM-Mitglied Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch).

Öffentlich wahrnehmbar "insbesondere in der Berliner Linken" wurden die RK neben den gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Mitgliedern anderer linker Strömungen am 1. Mai 1990/91, durch die Diskussionen über Antisemitismus in der Linken und den Messerangriff einiger ihrer Mitglieder, am 30. Mai 2004 beim Karneval der Kulturen.[8][9]

Geschichte und Hintergrund

Bei den revolutionären Demonstrationen zum 1. Mai in Kreuzberg kam es Anfang
der 1990er zu körperlichen Auseinandersetzung zwischen der RIM und
undogmatischen-autonomen Gruppen, weil die RIM Portraits von Stalin auf der
Demonstration mitführen wollte. In den Jahren 1992 und 1993 eskalierte dieser Konflikt als die RIM ihren Lautsprecherwagen mit Hilfe von Holzlatten in
die Demonstration prügelten, wobei mehrere Personen schwer verletzt wurden.
Auf Grund dieses Konflikts organisieren die RK mit weiteren marxistisch-leninistischen Organisationen eine eigenständige revolutionäre 1. Mai-Demonstration um 13 Uhr.
Die RIM beteidigte sich prinzipiell nicht an den Vorbereitungstreffen, bestand aber darauf mit einem eigenen Lautsprecherwagen teilzunehmen was zu Auseinandersetzungen führte.

  • 1990: "Die "RIM" bildete einen Block von ca. 50 Leuten und brachte einen eigenen Lautsprecherwagen mit, den sie notfalls mit Gewalt durchsetzen wollten. Er fuhr dann ziemlich am Ende der Demo vor dem Kinder-Block und beschallte genervte Kinder und Eltern mit ML-Parolen." [10]
  • 1991: "Das Plenum besprach den "RIM"-Konflikt, der sich seit 1.Mai 1990 eher verschärft hatte, und wollte der "RIM" Lautsprecherwagen und Stalin-Transparent (die "5 Köpfe") verbieten. Die "RIM" bemühte sich durch persönliches Erscheinen darum, dies abzuwenden, jedoch erfolglos.
    Die beteiligte ML-Gruppe verteidigte dagegen die "Freiheit der Propaganda und Agitation" und geriet dadurch selbst in Konflikt mit dem Plenum.",..."Es kam zum gewaltsamen Konflikt mit der "RIM", die wieder einen eigenen Lautsprecherwagen mitgebracht hatte. Er wurde fahruntüchtig gemacht, ein Transparent mit Stalin-Bild wurde der "RIM" geklaut. Die "RIM"-Leute gingen dann am Ende der Demo." [11]
  • 1992:"Die "RIM" versuchte in diesem Jahr zum ersten Mal, durch eine frühzeitige eigene Anmeldung der Demo am Oranienplatz Fakten zu schaffen und ihre Interessen gegen alle anderen Gruppen durchzusetzen.
    Das klappte aber nicht.

Zu Beginn der Demo eskalierte der Konflikt zwischen türkisch-kurdischen ML-Gruppen. Die Gruppe "Partizan" griff "Bolschewik Partizan" an, andere ML-Gruppen verhielten sich absprachewidrig, die "RIM" nutzte das Chaos und prügelte sich und ihrem Lautsprecherwagen einen Weg in die Mitte der Demo.
Es gab zahlreiche Verletzte, einige davon schwer.
Die Schlägerei zog sich bis zur Ecke Adalbertstr. hin, wo die Bullen ein Hinausdrängen der "RIM" verhinderten.
Etwas später wurde der "RIM"-Lautsprecherwagen beschädigt und verließ die Demo nach etwa der Hälfte der Strecke. Die Schlägereien hatten zur Folge, daß in der Mitte der Demo (zwischen der "RIM" und dem "Internationalistischen Block", der von den ML-Gruppen angeführt wurde) eine sehr große Lücke entstand, so daß es faktisch zwei Demos hintereinander waren." [12]
Zur Verwunderung der DemoteilnehmerInnen hatte es die RIM, trotz der peniblen Vorkontrollen geschafft, Holzlatten in ihrem Lautsprecherwagen mitzuführen, die anschließend genutzt wurden um auf die ihnen kritisch gesinnten DemonstrationsteilnehmerInnen einzuprügeln, wobei mehrere Personen schwer verletzt wurden. Das Eingreifen der Polizei in den Konflikt wurde von DemonstrationsteilnehmerInnen mit Applaus bedacht.

  • 1993: "Obwohl zu Anfang erklärt worden war, der revolutionäre 1.Mai müsse nun mehr inhaltlich als formal diskutiert und gefüllt werden, ging es schon nach kurzer Zeit fast nur noch um den innerlinken Konflikt, um Route, Zusammensetzung und Verantwortlichkeit der Demo. Es gab endlose Debatten über Routenvorschläge und Verhältnis zur "RIM". Gruppen aus Ostberlin beklagten sich, nicht einbezogen zu sein. Dem Vorbereitungsplenum wurde der Vorwurf gemacht, von ML-Gruppen dominiert zu sein. Der Brückenschlag zu den ’anderen gesellschaftlichen Kräften’ scheiterte letztlich, sie zogen sich zurück; gleichzeitig erklärten diverse linksradikale Gruppen, die Demo so nicht mittragen zu wollen.

Wenige Wochen vor dem 1.Mai platzte dann eine Vollversammlung an der Frage der Haltung zu "RIM" bzw. "Stalinismus", und es bildete sich ein zweites, "autonomes" Plenum zur Demo. Zwischen beiden Plena gab es starke Konkurrenz. Die schließlich erarbeitete Demo-Route vom Oranienplatz nach Prenzlauer Berg wurde von einigen Ost-Gruppen abgelehnt mit der Kritik, hier wollten sich Westler an die Ereignisse des letztjährigen 1.Mai im Kollwitzkiez anhängen; zuletzt wurde beschlossen, die Demo nur bis zum Rosenthaler Platz zu führen." [13]

  • 1994: "Die "RIM" meldete als "Revolutionärer 1.Mai-Bündnis" unverdrossen eine Demo um 13 Uhr am Oranienplatz an, zu der sie seither jedes Jahr mit demselben Flugblatt (bei aktualisiertem Datum) aufruft. Die Demo führte zum Brandenburger Tor, es nahmen anfangs knapp 1000, später nur noch einige hundert Menschen daran teil. Die Bullen waren sehr massiv an der Demo dran und nahmen am Ende etliche Menschen fest, u.a. wegen Abspielen des Slime-Liedes "Deutschland" (mit dem Refrain "Deutschland verrecke") und Aufruf zu Straftaten aus dem Lautsprecherwagen." [14]

In dem Kontext wurde die Führungsperson der RIM/RKs More Keskin (mit buergerlichem Namen: Nuran Ayten) verhaftet und angeklagt. [15]
Die Repression führte zu einer Annäherung und Kooperation von Teilen der Berliner Linken mit der RIM
Die Strategie über die Betonung der Repression Gemeinsamkeiten mit der Restlinken zu konstruieren verstärkten die RKs durch ihre Konzentration, auf die Solidaritätsarbeit für Mumia Abu-Jamal.

  • 1997: Im Anschluß der Erstürmung, der durch das Movimiento Revolucionario Túpac Amaru besetzte japanische Botschaft, in Lima Peru am 22. April 1997, kam es in Berlin zu einer Solidaritätsdemonstration, an der sich die RK/RIM beteidigten. Das, obwohl Führungsorganisation, der autoritäre, straff organisierten maoistische Sendero Luminoso politischer Gegener des MRTA`s ist.
    Der Sendero, wie der europäische MRTA-Vertreter Isaac Velazco auf einer Veranstaltung an der Humboldt Universität in Berlin, auf Nachfrage mitteilte, tötete BasisaktivistInnen, GewerkschaftlerInnen, sowie MRTA Mitglieder.
    Die Teilnahme der Anhänger des Sendero Luminoso, an einer Solidaritätsdemonstration für deren politischen Gegner MRTA, wurde durch inhaltliche Abgrenzung (Transparent und Parolen ) und schließlich der Spaltung der Demonstration begegnet. Die Gruppe um die RK/RIMs beendete ihre Demo dann vor der USAmerikanischen Botschaft.
  • 2001: "Revolutionäres 1. Mai-Bündnis kritisiert Auflagen für Demonstration" [16]
  • 2004: Die RIM/RKs gründen eine "Antizionistische Aktion", die sie durch T-Shirts mit Logo, das dem Symbol der Antifaschistischen Aktion angelehnt ist, jedoch die palästinensische Fahne im Vordergrund und eine rote Fahne im Hintergrund zeigt, manifestiert.
    Diese Symbolik wurde von Teilen der Berliner Antifa scharf kritisiert. Außerdem wurde auf die gleichnamige neofaschistischen Organisation Antizionistische Aktion hingewiesen.[17]

Beim Karneval der Kulturen am 30. Mai 2004 waren Mitglieder der RK an einer gewalttätigen Auseinandersetzung beteiligt, die durch die Kritik des besagten Logos begonnen hatte.
Dabei verletzte ein Mitglied der RK einen derjenigen, die Kritik geäußert hatten, mit einem Messer.[18][19][20]
Dies führte zu einer Zuspitzung der Auseinandersetzungen innerhalb der linken Szene, insbesondere mit Antideutschen, über Antisemitismus, das Verhältnis zu nationalen Befreiungsbewegungen und dem Staat Israel.
Als Reaktion distanzierten sich 76 linke und antifaschistische Gruppen öffentlich von den Revolutionären Kommunisten als einer "gewalttätige[n] und offen antisemitische[n] Gruppe".[21]

  • 2011: Die "Antizionistische Aktion" der RK/RIM/WPRM hat seit 29. Juni 2011 einen Facebook Auftritt. [22]

Weblinks

  • Blog Revolutionäre Kommunisten (BRD)

Einzelnachweise

1. http://revkombrd.wordpress.com/
2. http://revkombrd.wordpress.com/2011/07/03/spendenaufruf/#more-161
3. http://revkombrd.wordpress.com/2011/05/04/1-mai/#more-128
4. http://revkombrd.wordpress.com/2011/04/19/erkarung-der-revolutionaren-kommunisten-brd-zum-revolutionaren-1-mai-2011/#more-7
5. http://www.trend.infopartisan.net/trd0401/t190401.html#1990
6. http://www.trend.infopartisan.net/trd0401/t190401.html#1991
7. http://www.trend.infopartisan.net/trd0401/t190401.html Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin
8. Messerattacke auf Antifas! 30. Mai 2004 :: Berlin :: Karneval der Kulturen
9. Antisemitischer Überfall auf dem Karneval der Kulturen in Berlin
10.http://autox.nadir.org/archiv/chrono/1.mai_03.html#90
11. http://autox.nadir.org/archiv/chrono/1.mai_03.html#91
12. http://autox.nadir.org/archiv/chrono/1.mai_03.html#92
13. http://autox.nadir.org/archiv/chrono/1.mai_03.html#93
14. http://autox.nadir.org/archiv/chrono/1.mai_03.html#94
15. http://www.nadir.org/nadir/aktuell/1999/06/04/258.html
16. http://stressfaktor.squat.net/2001/mai.html
17. Vgl. etwa Zur antisemitischen Gewalt in Kreuzberg-Fiedrichshain bei haGalil. 18. Thüringer Verfassungsschutzbericht 2004, Seite 89
19. Stellungnahme des "Aktionsbündnisses für Mumia Abu-Jamal": antifa versus antizionisten / berliner karneval, indymedia, 11. Juni 2004 (Ergänzung mit gleichem Titel von Kölle am 16. Juni 2004 um 16:30).
20. Darstellung der Redaktion der Zeitschrift "Bahamas".
21. Messerattacke auf Antifaschisten! bei nadir.org
22. http://www.facebook.com/AntizionistischeAktion