Celler Loch

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der RECHTS-Staat-Komplex

"Verfassungsschutz"

Ernst Albrecht

GSG 9


in der deutschsprachigen wikipedia:

Als Celler Loch wurde die Aktion Feuerzauber zeit.de „Feuerzauber“ mit dunklen Figuren "Die Zeit" des niedersächsischen Verfassungsschutzes bekannt,
bei der am 25. Juli 1978 ein Loch mit rund 40 Zentimeter Durchmesser in die Außenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle gesprengt wurde.
Damit wurde ein Anschlag zur Befreiung von Sigurd Debus vorgetäuscht,
der als mutmaßlicher Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF) im Celler Hochsicherheitsgefängnis einsaß.
Angeblich wollte man mit Hilfe dieser verdeckten Operation unter „falscher Flagge“ einen Informanten in die RAF einschleusen.
Die Öffentlichkeit und diverse Strafverfolgungsbehörden wurden über die wahren Urheber des Anschlags planmäßig getäuscht,
erst 1986 kamen die Hintergründe durch Recherchen von Journalisten ans Licht.
Daraufhin wurde ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt.

Als involviert und informiert gelten die Anti-Terror-Einheit GSG 9,
die niedersächsische Landesregierung unter Ernst Albrecht (CDU) sowie die Anstaltsleitung.
Das Bundesinnenministerium als vorgesetzte Behörde der GSG 9,
das Bundesamt für Verfassungsschutz,
die Bundesregierung und die niedersächsische Landespolizei sollen vorab nicht informiert worden sein.
magazin.spiegel.de Rote Ohren Der Spiegel

Rolf Cantzen, Oliver Tolmein, Eckart Spoo, Karl-Heinz Dellwo, Stefan Wisnewski

Ulrich Neufert Ernst Albrecht

2011

2013

25.07.13
Terrorismus
Was das "Celler Loch" über Geheimdienste verrät

Im Sommer 1978 ließen Verfassungsschützer an einer Gefängnismauer eine Bombe sprengen,
um V-Leute in den harten Kern der RAF einzuschleusen.
Die Aktion ging schief - und wuchs sich zum Skandal aus.
Von Antonia Kleikamp