Evangelikale und Brasilien
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Edir Macedo und seine Igreja Universal do Reino de Deus
Neue Nazarethkirche (Berlin-Wedding, Leopoldplatz)
Erwähnung auf der Veranstaltung Evangelikale Corona-Leugner:innen im Wedding
2026
21. Oktober 2026
Evangelikale in Brasilien – Machtvolle Stimmen im rechten Kulturkampf
In Brasilien will Flávio Bolsonaro
das Erbe seines Vaters antreten und Präsident werden.
Dabei setzt er auf die Stimmen der evangelikalen Christen –
eine tragende Säule für die neue Rechte.
Pastoren und Kinder-Influencerinnen mischen im Wahlkampf mit.
Herrberg, Anne | 21. Oktober 2026, 18:40 Uhr
https://www.deutschlandfunk.de/evangelikale-in-brasilien-machtvolle-stimmen-im-rechten-kulturkampf-100.html
19:58
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https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2026/10/21/evangelikale_in_brasilien_machtvolle_stimmen_im_rechten_dlf_20261021_1840_56d4c7a0.mp3
8. Oktober 2026
51:49
Brasilien: Die Macht der Evangelikalen | Doku HD | ARTE
ARTEde
2,75 Mio. Abonnenten
08.10.2026 #politik #Brasilien #religion
https://www.youtube.com/watch?v=ud-d3jPUrlo
47.306 Aufrufe Oktober 2026
In Brasilien machen die Evangelikalen ein Drittel der Wählerschaft aus.
Die bibeltreuen Christen verhalfen Jair Bolsonaro im Jahr 2018 zum Wahlsieg.
Nach dessen Verurteilung wegen eines Putschversuchs
unterstützt die Gruppierung
aus dem äußerst rechten Spektrum
nun seinen Sohn Flávio – für die Wahlen im Oktober 2026.
Brasiliens politische Landschaft wird zunehmend
von einer mächtigen religiösen Kraft geprägt: den Evangelikalen.
Mit rund 70 Millionen Anhängern stellen sie fast ein Drittel der Wählerschaft
und haben sich in 50 Jahren
zu einer der einflussreichsten politischen Bewegungen des Landes entwickelt.
Ihre Macht reicht von Tausenden Kirchen
über große Medienimperien bis hin zu Hunderten Politikern, die ihre Agenda vertreten.
Ein Höhepunkt war die Wahl 2018, die Jair Bolsonaro mit der Unterstützung
von rund 70 Prozent der Evangelikalen gewann.
Dessen politisches Erbe ist umstritten:
Nach seiner Verurteilung wegen eines Putschversuchs
stellte er seinen Sohn Flávio
als Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2026 auf.
Ihm gegenüber steht der linksgerichtete Lula da Silva,
der zum vierten Mal antreten will.
Die Dokumentation zeigt die Schlüsselfiguren dieser Machtkämpfe:
Silas Malafaia, einflussreicher Fernsehprediger und "Königsmacher";
Sonia und Estevam Hernandes, Organisatoren des "Marsches für Jesus"
und Besitzer eines Gospel-Medienimperiums;
Pastor Eurico, Abgeordneter und strategischer Kopf der evangelikalen Lobby im Kongress;
Valdeci, Pastor in einer Favela Rios,
wo die Kirche längst die Rolle des Staates übernommen hat.
Auch der junge Prediger João Vitor Ota
erreicht Millionen junger Menschen mit konservativen Werten.
Doch es gibt Gegenstimmen: Henrique Vieira, ein linker Pastor und Abgeordneter,
sowie Pastor Atila,
der eine inklusive evangelikale Gemeinde in São Paulo leitet.
Zwischen Megakirchen, Favelas, Fernsehstudios und Parlament wird deutlich,
wie die Bewegung die Politik Brasiliens prägt –
und warum die nächsten Wahlen entscheidend sein werden.
Dokumentation von Souleyman Messalti (F 2026, 52 Min)
Video auf YouTube verfügbar bis 25/01/2027
