Hass
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in der
von bürgerlich, reaktionären Männern dominierten,
deutsch-sprachigen wikipedia:
Hass
Der Hass ist ein intensives Gefühl der Abneigung und Feindseligkeit.
Hass wird als Gegenpol zur Liebe betrachtet.[1]
Basiert der Hass gegenüber einer Person
auf deren (angenommener) Zugehörigkeit zu einer Gruppe,
gibt es dazu eigene Bezeichnungen,
bspw. Fremdenfeindlichkeit, Misogynie, Misandrie, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie oder Rassismus.
Die Motive des Hassenden sind vielfältig und schwer zu bestimmen, herzuleiten und zu erklären.
Sie können auf einer durch Ideologien oder soziale Gruppen erworbenen Ablehnung beruhen
oder auch auf einer konkreten Erfahrung,
etwa einer konkreten Verletzung von Werten und Bedürfnissen.
Hass kann unmittelbar entstehen, etwa infolge einer negativen Erfahrung.
Ein Hasskommentar ist eine menschenverachtende, beispielsweise rassistische Äußerung oder Anfeindung,
die meist in einem sozialen Netzwerk,
in einem Webforum oder über ein anderes Webmedium mit Kommentarfunktion aus Hass
oder zur Verbreitung von Hass gegen bestimmte Einzelpersonen oder Gruppen mit Diskriminierungsmerkmalen getätigt wird.
Diskussion:Hass
Hass (Begriffsklärung)
2023 / 2026
Feature
Geschichte der Hassrede
Vermaledeit seyst du
Von Christoph Spittler | 07.08.2026
Hass: eine der grundlegenden menschlichen Emotionen. Gehasst wurde schon immer,
und dem Hass wurde auch sprachlich Ausdruck gegeben.
Aber die Struktur der Hassrede ändert sich.
https://www.hoerspielundfeature.de/vermaledeit-seyst-du-100.html
54:23 Minuten
Audio herunterladen
https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2023/12/10/vermaledeit_seyst_du_zur_geschichte_der_hatespeech_dlf_20231210_2005_49c216fd.mp3
Die Inquisitoren der Hexenverfolgung legitimieren
die angebliche Minderwertigkeit der Frau
mit pseudowissenschaftlichen Argumenten.
Goebbels vergleicht das Judentum mit einer Infektionskrankheit.
Punkrock brüllt seine Wut auf die verlogene Wohlstandsgesellschaft heraus.
Westdeutsche Spießbürger der Nachkriegszeit
stammeln ihren Hass auf „Gammler“
und unangepasste Studierende in die Fernsehkameras,
der rechte Internet-Mob übt sich in Kommentarspalten gern in unbeholfenem Sarkasmus.
Was sagt die Sprache des Hasses über ihren historischen Kontext?
Welche rhetorischen Strategien
kehren immer wieder und was passiert,
wenn auch noch Künstliche Intelligenz mitmischt?
Vermaledeit seyst du
Zur Geschichte der Hatespeech
Von Christoph Spittler
Regie: Susanne Krings
Mit: Claudia Mischke und Moritz Führmann
Ton und Technik: Lukas Fehling und Christoph Schumacher
Redaktion: Anna Seibt
Produktion: Deutschlandfunk 2023
Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen,
ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer.
Entdeckt überall fremde Kulturen
und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus.
Wurde 1993 Radio-Autor.
Überlebt seit Anfang der 90er in Berlin-Mitte.
mit mehrfacher Erwähnung der fragwürdigen Judith Butler
und einfacher Erwähnung von INSA-Consulere