Helge Drescher

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Salonfaschist

Berlin Friedenau (Schöneberg)


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2012

5.Oktober 2012

Tagesspiegel
WOCHENENDTIPPS Smaklig måltid!
05.10.2012 Von Saara Wendisch
Schweden-Happen. Draußen weht eine blau-gelbe Fahne, drinnen hängt ein landestypisches Verkehrsschild an der Wand:
Helge Drescher in seinem schwedischen Spezialitätenladen in Friedenau.

Foto: Georg Moritz

B.Z.: Helge Drescher (46), Markt-Betreiber

Deutsches Kolleg

Die Vereinigung entstand 1994 aus einem ehemaligen „Junge Freiheit-Lesekreis Berlin“, der von Helge Drescher geleitet wurde.
Mitinitiator des Kollegs war Reinhold Oberlercher, der heute zusammen mit Uwe Meenen das DK leitet.

Faschistisches Gedankengut im "neuen" Gewand

Völkisch? Bündisch? Versteckspielen mit dem Freibund

Ebenfalls Gast beim „Freibund“-Sommerfest in Berel war Helge Drescher aus Berlin mit Frau und Kindern.
Drescher war Leiter des Junge-Freiheit Leserkreises in Berlin, aus dem das rechtsextreme Deutsche Kolleg entstand.
Seine Schwester Gerhild Drescher war noch 1993 als Standortführerin der DHJ in Berlin tätig und ist heute im „Deutschen Mädelwanderbund“ und der „Deutschen Gildenschaft“ aktiv.
Verbindungen bestehen auch zum neurechten „Institut für Staatspolitik“ (IfS).
Aktive Freibünder gehören stets zu den Besuchern des vom IfS organisierten „Berliner Kollegs“ und präsentierten sich dort in der Vergangenheit mit einem Informationsstand.
Auf einer Veranstaltung des IfS zum 8. Mai 1945, die am Vortag zu dessen 60. Jahrestag in Berlin stattfand, warben Freibünder auch für die „Aktion Gedenkzug“ am kommenden Tag.
Rund 100 Leute aus dem Spektrum des Jugendbundes, vom IfS und darüber hinaus, verkleideten sich schließlich wie Flüchtlinge aus den einstigen deutschen Ostgebieten anno 1945 und zogen so am Rande der großen Festivitäten zum Jahrestag der Befreiung durch Berlin.
Gezielt wollten sie so im „Trubel der übrigen Gedenkveranstaltungen“ auf „das deutsche Leid nach dem Kriegsende (…) durch Vertreibung und Kriegsgefangenschaft“ aufmerksam machen und die geflüchteten und vertriebenen Deutschen als die eigentlichen Kriegsopfer präsentieren.
Der Kontakt zwischen IfS und „Freibund“ ist auch ansonsten eng.
Zur Sommersonnenwendfeier 2007 referierte der IfS-Mitbegründer Karlheinz Weißmann beispielsweise beim „Freibund“ über „Die Ikonen der Jugendbewegung“ und bei der letzten IfS-Veranstaltungsreihe zu „Widerstand – Lage, Ziel, Tat“ im Jahr 2008 gehörte mit dem Burschenschafter Felix Menzel auch ein „Freibund“-Mitglied zu den Referenten.
Menzel ist darüber hinaus Mitinitiator und Autor der rechten Schülerzeitung „Blaue Narzisse“ und Aktivist der vom IfS-Gründer Götz Kubitschek initiierten „Konservativ-Subversiven Aktion“.
Die „Pennale Burschenschaft Germania zu Staßfurt“, in der Menzel Mitglied ist, überschneidet sich personell zum Teil mit dem dortigen Stützpunkt der „Jungen Nationaldemokraten“.
Für den „Freibund“ war Menzel zuletzt als Kontaktperson für die Sonnwendfeier 2008 in der brandenburgischen Prignitz angegeben.

Telepolis "Deutsche Gildenschaft" und "Freibund"

FOCUS: EXTREMISTEN
Neonazis: Fluchtburg Schweden
Samstag, 30.09.1995, Jürgen Marks

Druck auf Deutsche.
Im Gefolge der Aufregung um Riegers Schwedenpläne sind auch die deutschen Ferienhausvermittler Gert Schuld und Barbara Weerts in der småländischen Stadt Hultsfred in Verdacht geraten.
Ihr Kontaktmann in Berlin, der lokale CDU-Rechtsaußen Helge Drescher, hatte ebenfalls in „Nation und Europa“ schwedische Ferienhäuser angeboten. „Das war ein Fehler, den er eingesehen hat.
Wir distanzieren uns von allen Rechtsextremen“, erklärte Barbara Weerts FOCUS.

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