Prozess gegen Deutschland

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Milo Rau Thalia Theater Hamburg " Prozess gegen Deutschland"


2026

24. Februar 2026

Prozess gegen Deutschland
Vorurteile, Rassismus, Sexismus und Klassismus – und zwar von links
Von Frédéric Schwilden Autor
Stand: 08:36 UhrLesedauer: 8 Minuten
mit Bezahl-Schranke
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6994bda66e842744e5c58bcc/prozess-gegen-deutschland-vorurteile-rassismus-sexismus-und-klassismus-von-links.html
OHNE BEZAHL-SCHRANKE:
https://archive.ph/sb5fg


AfD-Verbotsprozess inszeniert
„Willst du dich nicht entschuldigen?“,
fragt mich der „Correctiv“-Mann
Von Frédéric Schwilden Autor
Stand: 08:32 Uhr
Lesedauer: 9 Minuten
mit Bezahl-Schranke
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus698c9c8b214ef648aed06652/prozess-gegen-deutschland-willst-du-dich-nicht-entschuldigen-fragt-mich-der-correctiv-mann.html
OHNE BEZAHL-SCHRANKE:
https://archive.ph/2I1Qs

20. Februar 2026

Cicero
facebook-post 20. Februar 2026 um 14:44
Milo RausProzess gegen Deutschland“ hat am vergangenen Wochenende für Kontroversen gesorgt.
Im Interview mit Ralf Hanselle spricht Rau über die deutsche Angst vor dem Bösen,
die Furcht der AfD vor dem Theater
und die Erleichterung von Harald Martenstein.

Prozess gegen Deutschland - „Das war eine diskursive Hardcore-Massage“
Milo RausProzess gegen Deutschland“ hat am vergangenen Wochenende für Kontroversen gesorgt.
Im Interview mit „Cicero“ spricht Rau über die deutsche Angst vor dem Bösen, die Furcht der AfD vor dem Theater und die Erleichterung von Harald Martenstein.
INTERVIEW MIT MILO RAU am 20. Februar 2026
https://www.cicero.de/kultur/milo-rau-prozess-gegen-deutschland


Kultur
Milo Rau
»Prozess gegen Deutschland« 
Milo Rau: Die Schaubühne als eine moralische Irrenanstalt
Milo Rau ließ in einem »Prozess gegen Deutschland« über ein AfD-Verbot verhandeln
Erik Zielke 20.02.2026, 13:06 Uhr
Lesedauer: 3 Min.
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1197655.milo-rau-prozess-gegen-deutschland-milo-rau-die-schaubuehne-als-eine-moralische-irrenanstalt.html


Politisches Theater
Ohne Dabeisein ist alles nichts
Mit dem „Prozess gegen Deutschland
spielte das Thalia Theater ein AfD-Verbotsverfahren durch.
Es gab magische Momente – wenn man im Saal war.
20.2.2026 19:03 Uhr
Aus Hamburg Benno Schirrmeister
https://taz.de/Politisches-Theater/!6152777/

19. Februar 2026

Theater
Eine frivole Veranstaltung
Regisseur Milo Rau will Rechte und Linke dazu bringen, miteinander zu sprechen.
Das ging in Hamburg fatal nach hinten los.
Von Arno Frank
19.02.2026, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 9/2026
mit Bezahl-Schranke
https://www.spiegel.de/kultur/prozess-gegen-deutschland-in-hamburg-milo-raus-gescheiterter-dialog-zwischen-politischen-lagern-a-82137a0c-b4a3-4601-9d33-f2c61e941798
OHNE BEZAHL-SCHRANKE:
https://archive.ph/VaBrb

17. Februar 2026

der Freitag
facebook-post 17. Februar 2026 15 Uhr
Milo Rau ließ am Thalia Theater ein AfD-Verbot prüfen.
Es soll unser Denken erweitern, bietet aber nur Raum für altbekannte Rollen. Von der AfD bis zu den empörten Gegenstimmen.
Profitiert hat vor allem „Bild“-Kolumnist Harald Martenstein (F+)


Kultur
Der „Prozess gegen Deutschland“ von Milo Rau ist fulminant in die Hose gegangen
Ein Kommentar von Axel Brüggemann 17.02.2026
mit Bezahl-Schranke
https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/grosse-afd-buehne-prozess-gegen-deutschland-von-milo-rau-scheitert-wie-befuerchtet
OHNE BEZAHL-SCHRANKE:
https://archive.ph/lDWNt

16. Februar 2026

Andreas Benl
facebook-post: 16. Februar 2026 20:35 Uhr
... und am Ende von Milo Raus postkolonialem Reigen
und seines Passionsspiel-Antiimperialismus
(https://www.augustinpr.de/tl_files/AugustinPR_Theme/Dokumente/201905013_Das-Neue-Evangelium_Pressemappe.pdf)
steht natürlich die artistische Anklage des 'Gaza-Holocaust'
(https://www.srf.ch/kultur/buehne/kritik-an-offenem-brief-nach-gaza-holocaust-vergleich-milo-rau-rudert-zurueck).
Es ist schwer, heute überrascht zu werden.
Dass auch Leute, die nicht als fanatische Israelhasser bekannt
sind unbedingt bei dem neuesten Spektakel von Milo Rau dabei sein wollten,
hat mich dann doch noch ein wenig gewundert.
Aber Rau bringt einen 'Kampf gegen rechts' auf den Punkt,
der sich vom geschichtlichen Kontext des Nationalsozialismus erfolgreich emanzipiert hat.


taz
facebook-post: 16.Februar 2026 18:18 Uhr
Beim „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater fordert die Jury eine Verbotsprüfung.
Regisseur Milo Rau hatte auch Rechte auf die Bühne gebeten.


Verbotsverfahren erfolgreich
Staatstheatergericht hält AfD für verfassungswidrig
Beim „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater fordert die Jury eine Verbotsprüfung.
Regisseur Milo Rau hatte auch Rechte auf die Bühne gebeten.
16.2.2026 17:32 Uhr
Von Benno Schirrmeister
https://taz.de/Verbotsverfahren-erfolgreich/!6154286/


Magnus Klaue
facebook-post: 16. Februar 2026 7:25 Uhr
Da ich via Internet mittlerweile regelrecht vollgekübelt werde
mit Kommentaren zum "Prozeß gegen Deutschland",
als hätte es sich wirklich
um die Übertragung des wirklichen AfD-Verbotsverfahrens
und bei Harald Martenstein wirklich um den brillanten Verteidiger des Angeklagten gehandelt, nur zur Erinnerung:
Es war ein Theaterspektakel, eine Performance,
oder wie immer es nennen mag,
und die nicht anders als wahnhaft zu nennende Rezeption
sagt vor allem etwas über das zerrüttete Verhältnis aus,
das hierzulande zwischen Politik, Recht, Staat und Gesellschaft herrscht.
Diese Konstellation weiter zugunsten des totalen Staats zu untergraben,
war wohl auch das Hauptziel des Initiators Milo Rau,
über den man dieser Tage erstaunlich wenig liest.
Zur Kenntnis ein älterer Text, den ich über ihn
und seinen merkwürdigen Erfolg beim deutschen Publikum mal in der "Jungle World" schrieb.
"Als Rau ... im Schauspielhaus Bochum
für sein Schaffen den Peter-Weiss-Preis in der Kategorie Theater entgegennehmen durfte,
fasste der zivilgesellschaftliche Verlautbarungsautomat Carolin Emcke zusammen,
wofür Rau geehrt wurde:
für sein »globalhumanistisches En­gagement« 
und seine »dezidiert politischen Inszenierungen«.
Humanismus, selbst schon eine existentialistische Phrase,
reicht nicht mehr aus, er muss mit Engagement und Globalität zusammengekleistert werden,
damit ihn niemand mit altbackenem Weltbürgertum verwechselt,
und dass Theaterstücke nur dann Bewunderung verdienen,
wenn sie gründlich durch politische Meinung verdorben sind, ist ohnehin Konsens.
Vorbild von Emckes »globalhumanistischem Engagement« ist der Freelancer-Legionär,
der sich ohne staatlichen Auftrag oder privates ­Interesse mitten in die Barbarei begibt,
um sie dem verwahrlosten Restwesten als Entwicklungsvorbild an­zubieten.
Rau verkörpert diesen Typus exemplarisch.
Er kann alles, schämt sich nie, hat alles erlebt und alles durchlitten,
giert aber, ganz der erfahrungshungrige Unmensch,
als den sich Deutsche den Menschenfreund denken,
trotzdem nach immer neuen Erlebnissen, Überschreitungen und Provokationen.
Seine künstlerisch-politisch motivierten Reisen
führten ihn um die halbe Welt,
nur nie dorthin, wo angenehme Menschen gerne leben.
2015 begab er sich ins kongolesische Bürgerkriegsgebiet,
um für sein Stück »Kongo Tribunal« Beteiligte und Zeugen des Massenmordes zu rekrutieren,
Reportagereisen führten ihn nach Ruanda,
nach Südamerika, in den Irak und nach Syrien
zwecks Tuchfühlung mit den Kämpfern des »Islamischen Staats«."

15. Februar 2026

16:17
Harald Martenstein - Ausschnitt aus dem Theaterstück:
Prozess gegen Deutschland - von Milo Rau
ILMO
17 Abonnenten
15.02.2026
https://www.youtube.com/watch?v=A7k4OKu3Lds
4.976 Aufrufe (24. Februar 2026 15 Uhr)
Das Hamburger Thalia Theater ist drei Tage lang zum Gerichtssaal geworden.
Im Rahmen der Lessingtage ging es hier um die brisante Frage:
Ist ein Verbot der AfD möglich?
Das Besondere: reale Gerichtsbedingungen und keine Schauspieler.


55:31
Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Alles für Redeverbot
Kontrafunk - Die Stimme der Vernunft
213.000 Abonnenten
https://www.youtube.com/watch?v=CHvxi-1-nOo
15.02.2026 #kontrafunk #sonntagsrunde #burkhard
Die österr. Nationalratsabgeordnete Marie-Christine Giuliani (FPÖ),
der Schriftsteller und Werbefachmann Thor Kunkel
und der Politblogger und Kontrafunk-Redakteur Roger Letsch
diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich
über die abgekartete Anti-AfD-Show
im Hamburger Thalia Theater,
über ein gerichtlich empfohlenes mildes Mittel,
um die AfD zum Schweigen zu bringen,
über das Münchner Sicherheitskonferenzschauspiel,
die Anschlußverwendung einiger abgelaufener deutscher Politiker
und die Glückwünsche des UN-Generalsekretärs für das iranische Terrorregime zum Jahrestag der islamischen Revolution
sowie über die Frage, welche Familien-Beschäftigungsverhältnisse
im Medien- und Politikbetrieb üblich und statthaft oder skandalös sind.

13. Februar 2026

Politisches Theater in Hamburg
Prozess gegen Deutschland“:
Milo Rau bringt ein AfD-Verbotsverfahren auf die Bühne
Mit „Prozess gegen Deutschland“ bringt Milo Rau
ein AfD-Verbotsverfahren auf die Bühne des Thalia Theaters.
Im Gespräch erklärt er, warum Theater zum Ort politischer Prüfung werden muss.
Stand 13.2.2026, 15:17 Uhr
https://www.swr.de/kultur/buehne/milo-rau-inszeniert-afd-verbotsverfahren-am-thalia-theater-100.html


AfD-Verbot als Bühnenshow im "Prozess gegen Deutschland"
Seit Jah­ren wird in Deutschland über ein Ver­bots­ver­fah­ren gegen die AfD diskutiert.
Auf der politischen Bühne in Berlin kann es noch dau­ern, bis ein Verfahren star­tet.
Auf einer Thea­ter­büh­ne in Hamburg geht's schnel­ler.
Martin Fischer, 13. Februar 2026 (dpa).
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/afd-verbot-buehnenshow-prozess-gegen-deutschland-hamburg-social-media-verbot

11. Februar 2026

Liane Bednarz ist hier: Thalia Theater.
facebook-post 11.Februar 2026 11:24 Uhr
Hamburg
Hier erklärt Frédéric Helmut Johannes Schwilden,
warum er im "Prozess gegen Deutschland" von Milo Rau
gemeinsam mit mir die AfD gegen ein Verbot verteidigt.
"ie Anfrage kam recht kurzfristig.
Milo Rau,
einer der wirkmächtigsten europäischen Theatermacher,
inszeniert an diesem Wochenende seinen „Prozess gegen Deutschland“.
Konkret soll es um ein Verbot der AfD gehen.
Und das Team um Milo Rau hat mich neben der Juristin und Publizistin Liane Bednarz
für die Rolle der Verteidigung angefragt."
"Ich unterstütze die AfD nicht.
Ich habe sie niemals gewählt.
Die AfD ist mit meinem Menschen- und Weltbild,
in dem ich mich auf die zentralen Werte
von Aufklärung, Humanismus und Menschenrechte beziehe, nicht vereinbar.
Aber jeder hat das Recht auf einen fairen Prozess und eben auch auf die bestmögliche Verteidigung.
Das ist das Prinzip des Rechtsstaates.
Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit sind für alle da."
"Wenn ich also gegen ein Verbot der AfD argumentiere,
argumentiere ich nicht in erster Linie für die AfD,
sondern für alle Bürger dieses Landes, für den Rechtsstaat.
Und wie man so schön sagt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung."
"Es ist aber meine Überzeugung, dass in einer Demokratie Individuen, Organisationen und Parteien
in einem Wettbewerb der Ideen miteinander konkurrieren und um Stimmen und Mehrheiten kämpfen müssen.
Die Aufklärung hat zu Recht
die absoluten Wahrheiten, Dogmen und Herrschaftsansprüche
von Kirchen und Monarchien beendet.
Dennoch erlebe ich in den vergangenen Jahren zunehmend,
dass alten Dogmen neue gefolgt sind."