Vereinigung 17. Juni 1953

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der extrem rechte
Carl-Wolfgang Holzapfel

sein blog

http://anonym.to/?http://www.17juni1953.de/

http://anonym.to/?http://17juni1953.wordpress.com/

Wolfgang-Christian Fuchs

Vereinigung 17. Juni 1953
in der deutschsprachigen wikipedia

Die Vereinigung 17. Juni 1953 ist ein gemeinnütziger Verein,
der sich für den Schutz von Opfern des SED-Regimes in der DDR engagiert,
insbesondere für Aktivisten des Aufstands vom 17. Juni 1953.

Geschichte

Der Verein wurde am 3. Oktober 1957 als Nachfolger des 'Komitees 17. Juni 1953' eingetragen.
Wesentliche Vereinsziele sind das Gedenken an den 17. Juni 1953
und die Aufarbeitung der damit in Verbindung stehenden politischen Verfolgungen.
[1]
Der Verein versteht sich nicht als parteipolitische Institution
und distanziert sich explizit von links- wie rechtsextremen Positionen.
1964 spaltete sich der 'Arbeitskreis 17. Juni 1953' vom Verein ab,
um eigenständig das Gedenken an den 17. Juni 1953, wohingegen die verbliebene 'Vereinigung 17. Juni 1953'
die politischen Ziele des Volksaufstands weiterverfolgte.
[2]

Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden (Carl-Wolfgang Holzapfel),
dem Geschäftsführer (Andre Rühring),
und der Schatzmeisterin (Tatjana Sterneberg).
Im Beirat sitzen Eberhard Diepgen, Heinrich Lummer, Helmut Müller-Enbergs und Horst Rudolf Übelacker. [3]
Die Vereinsmitglieder sind überwiegend Streikführer, Aktivisten und Unterstützer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 bzw. deren Verwandte.[4]

Vereinsaktivität

Der Verein fördert die öffentliche Wahrnehmung des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 als Revolutionsereignis von nationaler Bedeutung. [5]
So betreut der Verein die zentrale Gedenkstätte in Berlin ideell. [6] Darüber hinaus unterstützt der Verein die Einführung eines gesetzlichen Feiertags zum Gedenken an den 17. Juni 1953. [7]

Der Verein stellt mit seiner Website ein Diskussionsforum
zu verschiedenen politischen Sachverhalten des aktuellen Zeitgeschehens zur Verfügung.
Thematisiert werden Veranstaltungen des Vereins, aber auch Ereignisse in anderen Opferverbänden sowie politische Entscheidungen und Entwicklungen ohne direkten Bezug zu den Vereinszielen.
So werden dort umfassend die politischen Eklats um Siegmar Faust, die Gedenkstätte Hohenschönhausen und die Vereinigung der Opfer des Sozialismus (VOS) diskutiert,[8]
aber auch der mediale Umgang mit dem Attentat vom Breitscheidplatz 2016, [9],
die Aufdeckung der Panama Papers.[10]
und die Ukraine-Krise.[11]

Die Vereinigung 17. Juni 1953 hat mehrere Broschüren herausgegeben,
zum 40. Jahrestag "AUF, EUROPA,ZUR FREIHEIT"
und zum 50. Jahrestag "Spurensuche. Helden der Menschlichkeit".

Weitere politische Positionen

Die Vereinigung 17. Juni 1953 steht seit Jahrzehnten immer wieder in der Kritik, weil Mitglieder und Vereinsleiter eine besondere Nähe zu rechtskonservativen Positionen und Medien suchen würden. Solche Anschuldigungen betrafen speziell den Vorsitzenden Carl-Wolfgang Holzapfel, http://anonym.to/?https://jungefreiheit.de/service/archiv/. Eine Nähe zu rechtskonservativen Kreisen wurde auch mehreren Mitgliedern des Beirats (Horst-Rudolf Übelacker, Heinrich Lummer) wiederholt aufgrund ihrer Äußerungen und Kontakte vorgeworfen. Holzapfel und Lummer waren 2006 auch Unterzeichner des Appells für die Pressefreiheit, der sich gegen die Ausladung der Zeitung "Junge Freiheit" von der Leipziger Buchmesse wandte.

Der Verein sprach sich gegen die Nominierung und Wahl Joachim Gaucks ins Amt des Bundespräsidenten aus.

Einzelnachweise

<references />