Klaus Kinkel

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Braunzone Nekrolog 2019


Klaus Kinkel
in der deutschsprachigen wikipedia

Klaus Kinkel (* 17. Dezember 1936 in Metzingen; † 4. März 2019 in Sankt Augustin) war ein deutscher Politiker (FDP) und Jurist.
Von 1979 bis 1982 war er Präsident des Bundesnachrichtendienstes,
von 1991 bis 1992 Bundesminister der Justiz, von 1992 bis 1998 Bundesminister des Auswärtigen,
von 1993 bis 1998 Vizekanzler und von 1993 bis 1995 Bundesvorsitzender der FDP.

alte Version:
Er ist selbständiger Rechtsanwalt in Sankt Augustin.

2019

Merkel über Klaus Kinkel
„Streiter für Freiheit und Demokratie“

Deutschlandfunk 5. März 2019 (nur eine Woche online)

Bildbeschreibung:
Kinkel sitzt auf seinem Platz und blickt nachdenklich nach vorne.
Der verstorbene frühere Bundesaußenminister Klaus Kinkel im Jahr 2010
auf dem FDP-Bundesparteitag in Köln (www.imago-images.de)

Nachrichtentext
Bundeskanzlerin Merkel hat den verstorbenen früheren Außenminister Kinkel
als großen Liberalen und kompromisslosen Streiter für Freiheit und Demokratie gewürdigt.
Sie trauere um einen treuen Weggefährten
aus der Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung,
ließ Merkel auf Twitter mitteilen.
EU-Kommissionspräsident Juncker äußerte sich „persönlich tief getroffen“.

Kinkel sei ein guter Freund gewesen, sagte Juncker in Brüssel.
Er habe die Weichen gestellt, um das wiedervereinte Deutschland
im Herzen des wiedervereinten Europas zu verankern, betonte Juncker.
Der frühere FDP-Vorsitzende war gestern im Alter von 82 Jahren gestorben.
Kinkel leitete das Auswärtige Amt von 1992 bis 1998.
Vorher war er als Justizminister und Präsident des Bundesnachrichtendienstes gewesen.

Kinkel empfing den Dalai Lama

In Kinkels Amtsjahre als Außenminister fielen der Völkermord in Ruanda
und das Massaker an 8000 Bosniern in Srebrenica.
Kinkel bekannte 2016 im Deutschlandfunk-Interview,
dass er bis heute darunter leide,
dass der Völkermord nicht verhindert wurde.
„Es war auch mein Versagen.“


Kinkel war der erste deutsche Außenminister, der trotz des Widerstands aus China den Dalai Lama empfing.

Von 1993 bis 1995 war Kinkel zudem Bundesvorsitzender der FDP.
Nach der Abwahl von Schwarz-Gelb saß er noch bis 2002 im Bundestag. Später arbeitete er als Anwalt.

Viele verschiedene Ämter

Der gebürtige Schwabe hatte seine berufliche Karriere als Beamter im Bundesinnenministerium begonnen.
1979 war er der erste Zivilist an der Spitze des Bundesnachrichtendienstes.

FDP-Chef Lindner würdigte seinen Parteifreund als „aufrechten und bescheidenen Mann mit Charakter“.

Hechingen/Berlin
Große Trauer um Klaus Kinkel
Von (sb) 05.03.2019 - 12:35 Uhr

Hechingen
Kinkel ist immer Hechinger geblieben
Hechingen / Ernst Klett 05.03.2019
Deutschland trauert um seinen früheren Außenminister.
Und Hechingen schließt sich ganz besonders an.

2015

Hechingen
Mit "Solo Sunny" nicht nur in der DDR viel Staub aufgewirbelt
Hechingen / ROLAND SCHRAMM 17.10.2015

Das kleine Hechingen, was hat es doch für große Namen hervorgebracht.
Einer davon, der Regisseur Konrad Wolf, wäre jetzt 90 Jahre alt geworden.

2013

Hechingen
Die "Verzweiflung" macht aus Klaus Kinkel den Minister
Von Schwarzwälder-Bote 15.01.2013 - 00:00 Uhr

1993

Von Günter Guillaume bis Alfred Spuhler –
vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht erscheint die Elite der Spione:
Begegnungen mit Markus Wolf

30. Juli 1993, 8:00 Uhr Aus der ZEIT Nr. 31/1993
Von Rainer Frenkel Düsseldorf

1991

"Der Spiegel" 21.10.1991
Spionage
Saumäßig geschlaucht

Ex-Geheimdienstchef Kinkel gegen Ex-Geheimdienstchef Wolf:
Der Justizminister will seinen einstigen Gegenspieler hinter Gitter bringen.

Tabula Rasa Autor

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