Ingo Hasselbach
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Ehe-Mann von Nadja Klier,
Tochter der bekennenden Anti-Feministin Freya Klier
Ingo Hasselbach
in der
von bürgerlich, reaktionären Männern dominierten,
deutsch-sprachigen wikipedia
(* 14. Juli 1967 in Ost-Berlin)
ist der bekannteste Aussteiger der Neonazi-Szene.
Er ist Autor der Bücher Führer Ex (englisch, mit Tom Reiss)
und Die Abrechnung – ein Neonazi steigt aus (deutsch)
sowie Mitbegründer der Neonazi-Aussteiger-Organisation Exit Deutschland.
Ingo Hasselbach "Die Abrechnung" hier als Hörbuch
7:42:10 Minuten
Jahr: 1990
Ort: Ost-Berlin
Kategorien:
Politik & Staat
Rebellion & Widerstand
https://www.ddrbox.de/beitrag/ingo-hasselbach-die-abrechnung-hoerbuch
Ingo Hasselbach youtube Videos
2026
25. Januar 2026
1:12.01
Vom Molotowcocktail zum Ausstieg:
Ingo Hasselbach über die Neonazi-Szene der 90er | Auf Augenhöhe
Burak Caniperk
39.800 Abonnenten
25.01.2026
https://www.youtube.com/watch?v=sDoBvl9kl5U
8.736 Aufrufe (Stand 4. Februar 2026 18.15 Uhr)
2025
11. Oktober 2025
1:06:15
Im Verhör: Ingo Hasselbach – »Der Führer von Berlin« | SPIEGEL TV
DER SPIEGEL
2,26 Mio. Abonnenten
11.10.2025 #ImVerhör #Hasselbach #Rechtsextremismus
https://www.youtube.com/watch?v=Vh2OvcjHlwk
562.772 Aufrufe (Stand 25. Januar 2026 5 Uhr)
Berlin, Anfang der Neunzigerjahre:
Ingo Hasselbach hat sich Hakenkreuze und SS-Runen auf die Haut tätowiert.
Medien nennen ihn damals den »Führer von Berlin«,
weil er eine wichtige Figur in der rechtsextremen Szene im Osten ist.
Hasselbach hetzte damals gegen Migranten, Juden, Linke, Andersdenkende.
Und ist zu allem entschlossen: »Der Gedanke war, mit Gewalt,
auch tötend, das System zu verändern.«
1993 steigt er aus der rechten Szene aus.
Die Zeit kurz nach der Wende wird später als die sogenannten »Baseballschlägerjahre« bezeichnet.
Das Sportgerät wurde zum Symbol für rechtsextreme Gewalt.
In dieser Episode spricht Host Christina Pohl
mit Ingo Hasselbach über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.
► Ein SPIEGEL TV-Film von Christina Pohl und Hendrik Vöhringer
bullshit "rechts-freier Raum", Ausländer, fremden-feindlich, Rechts-Radikalismus
2021
11. Mai 2021
auch mit dem bullshit rechts-freier Raum", Rechts-Radikalismus
und am Ende des Beitrag dann auch noch
"...das die neue Rechte..."
ohne zu reflektieren,
wie doppeldeutig diese Aussage / Formulierung ist
28:46
Ex-Neonazi: Wie wir Deutschland stürzen wollten | STRG_F
STRG_F
1,29 Mio. Abonnenten
11.05.2021 #neonazis #baseballschlägerjahre #funk
https://www.youtube.com/watch?v=Fh-mJhfrvJo
3.476.167 Aufrufe (Stand 25. Januar 2026 8.45 Uhr)
Er war der bekannteste Neonazi Ostdeutschlands.
Die Medien nannten ihn den „Führer von Berlin“:
Ingo Hasselbach, zur Zeit der Wende
war er Anfang 20. Hasselbach war eine zentrale Figur
der militanten rechten Bewegung.
Er und seine Kameraden horteten Waffen,
übten sich in Wehrsportgruppen, hetzten gegen politische Feinde.
Es war die Zeit, in der Asylbewerber-Unterkünfte brannten,
in der sich Rechte und Linke Straßenkämpfe lieferten.
Neonazi-Kader aus dem Westen
witterten vor allem im Osten die Chance
für die braune Revolution,
den rechten Umsturz.
Reporterin Birgit, selbst groß geworden in der DDR,
hat Neonazi-Aussteiger Ingo Hasselbach getroffen.
Wie kam es dazu?
Und wie hat diese Zeit das Heute geprägt?
Hasselbach sagt: „Wir haben Strukturen entwickelt, die bis heute wirken.“
Wir zeigen Ausschnitte aus der Doku „Wir sind wieder da“ (1992),
Aufnahmen des Politmagazins Kontraste (1988)
und aus der Doku „Zeichen der Zeit“ (1990) .
Fotos aus den Wendejahren
haben uns Fotograf Dietmar Gust
und die Agentur Ostkreuz zur Verfügung gestellt.
Ingo Hasselbach war Mitgründer von EXIT,
eine Aussteiger-Initiative.
Er hat nach seinem eigenen Ausstieg einige Bücher geschrieben,
darunter „Die Abrechnung.
Ein Neonazi steigt aus“ oder „Ich war ein Neonazi“.
Heute arbeitet Hasselbach beim Film.
Für die Serie „Dark“ hat er als Set Decorator gearbeitet,
aktuell arbeitet er für die Netflix-Produktion „Im Westen nichts Neues“.
Hasselbachs Geschichte ist Teil einer Recherche,
aus der Birgit schon zwei Dokus gemacht hat:
"Der Traum vom Umsturz - Neonazis und die Wende" (NDR)
und "Rechts und radikal - Warum gerade im Osten?" (ARD):
1999
aus dem "linken" anti-zionistisch / antisemitischen,
PDS Linkspartei geförderten,
Magazin "Rotdorn" Ausgabe September 1999
Vandalen zurück in den Sumpf!
(Fehler im Orginal)
1982 haben sich die Vandalen aus der Ost-Berliner rechten Heavy-Metal-Szene heraus gegründet,
sie bezeichnen sich selber als “Ariogermanische Kampfgemeinschaft.
Schon vor der Wende hatten die Vandalen gute Kontakte zu westdeutschen Naziorganisationen.
Unter anderem hatten und haben die Vandalen gute Kontakte zu Kader der Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei FAP,
vor 5 Jahren verboten worden, oder der ebenfalls verbotenen Wiking – Jugend.
Nach der Wende wurde die Kontakte weiter verbessert.
Anfang der neunziger Jahre waren die Vandalen an dem Aufbau der faschistischen Strukturen in Ostdeutschland beteiligt.
Sie nahmen an Wehrsportlagern teil und waren auf den “Heldengedenktagen” in Halbe dabei.
Die Heldengedenktage wurden zu Ehren der gefallenen deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg
von den Faschisten aus Berlin-Brandenburg jedes Jahr in Halbe durchgeführt.
Die Vandalen haben auch internationale Kontakte.
Der österreichische Neonazi Peter Binder wurde im Dezember 1993,
unmittelbar nach der Detonation der ersten Briefbomben in Österreich,
an der tschechischen Grenze verhaftet.
Er gab an auf dem Weg zu dem Ostberliner Andreas Cavael von der “Rockergruppe” Vandalen zu sein.
Die antifaschistische Zeitung Rabaz zitiert eine Aussage von Ingo Hasselbach,
wonach Peter Binder Waffen ge- und verkauft habe.
Er habe sich öfter zu diesem Zweck in Berlin aufgehalten.
In den Jahren 1990 –94 stiegen oft österreichischen Faschisten bei Mitgliedern der Vandalen ab.
Es handelte sich meist um Peter Binder und Günther Reinthaler.
Günther Reinthaler ist Gauleiter der Volkstreuen Außerparlamentarischen Opposition VAPO aus Österreich,
die VAPO ist ein Teil der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front GdNF.
Die von Michael Kühnen in den 80ziger Jahren aufgebaute Struktur
hat sich zum Ziel gemacht den Nationalsozialismus wieder zu errichten.
Auch in dieser Zeit gründeten einige Mitglieder der Vandalen die Band Landser.
Die Band und ihre Texte sind zwar verboten, aber trotzdem ist Landser die meist gehörte Band in der rechten Skinheadszene.
Mit Texten wie “wenn in der Nacht die Kreuze brennen,
dann könnt ihr stinkenden Kaffer um eure Leben rennen”
ruft Landser offen zu Ermordung von Immigranten auf.
In der Liebermanstraße in Berlin-Weißensee betreiben die Vandalen ein Clubhaus.
Dieses hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt der Faschisten in Nordberlin entwickelt.
Kein Raum für Faschisten!
Wir rufen alle auf sich dem rechten Vormarsch entgegenzustellen.
Alle sind betroffen, “...
als sie mich holten war keiner mehr da der etwas dagegen machen konnte.”
Sagte 1945 ein Pfarrer zu der Situation als in die SS in ein KZ brachte.
Deshalb: Jetzt! Den rechten Vormarsch gemeinsam stoppen!
Antifa Weißensee