Michael Kühnen

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Langen (Hessen)


Inhaltsverzeichnis

Michael Kühnen
in der deutschsprachigen wikipedia

* 21. Juni 1955 in Beuel; † 25. April 1991 in Kassel
war ein Anführer der deutschen Neonazibewegung

Ester Wohlschläger auch Esther ("Lisa") Wohlschläger
Verlobte Michael Kühnens
ab 1990 Vorsitzende der Deutschen Frauenfront (DFF)

2021

BUCH Ankündigung
Der Dichter und der Neonazi:
Erich Fried und Michael Kühnen – eine deutsche Freundschaft

von Thomas Wagner Klett-Cotta,
23. Januar 2021 - 176 Seiten

21. Januar 1983: Eine unwahrscheinliche Begegnung bahnt sich an.
Michael Kühnen – Wortführer der Neonazi-Szene –
und Erich Fried – jüdischer Dichter und glühender Antifaschist – sollten sich in einer Fernsehtalkshow begegnen.
Doch kurzfristig wurde Kühnen ausgeladen.
Die Überraschung war groß, als gerade Fried erklärte, dies sei ein Fehler gewesen.
Es war der Beginn einer unglaublichen, ja verstörenden Freundschaft.

Thomas Wagner erzählt die verblüffende Geschichte, wie aus einer unerwarteten Wendung ein über Jahre andauernder Austausch entstand.
Die ungleiche Beziehung zwischen dem verurteilten Neonazi und besessenen Hitlerverehrer
und dem Dichter, dessen Großmutter in Auschwitz ermordet worden war.
Wagner nähert sich dabei einer der zentralen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit an:
Wie soll man umgehen mit dem Wiedererstarken des Faschismus in Deutschland, Europa und der Welt?
Zudem lernen wir zu seinem 100. Geburtstag Erich Fried neu kennen:
als einen Linken, der unverbrüchlich an die Möglichkeit des politischen Austauschs zwischen Links und Rechts glaubte.
Als den Verfechter einer offenen Streitkultur,
die auch dort nicht zurückschreckt, wo radikale, teils schwer zu ertragende Positionen aufeinandertreffen.

2019

Langen
Wo Täter und Opfer lebten
von Stephen Wolf
Frankfurter Rundschau 01.02.19 04:35

Zweimal im Jahr bietet das Antifaschistische Aktionsbündnis Langen Stadtführungen der ganz anderen Art:
Mit einem Spaziergang will das Bündnis aufklären über die NS-Zeit.

2016

Neonazi-Anführer Michael Kühnen hatte möglicherweise Kontakt zum Verfassungsschutz
von Andreas Förster
Berliner Zeitung 24.11.16, 09:21 Uhr

http://www.berliner-zeitung.de/25158004

Sache des Volkes
Fast ein deutscher Held
von Dr. Angelika Willig, aus: „Neue Ordnung“ 1/2016
Werner Bräuninger: Kühnen. Portrait einer deutschen Karriere. Die Biographie, Bad Schussenried (Gerhard-Hess-Verlag) 2016

https://archive.vn/AZLf6

2011

Wie Neonazis im Osten Fuß fassten
Die Eroberung der DDR

Spiegel TV 20.11.2011

Im Mai 1990 reist einer der bekanntesten Anführer der westdeutschen Neonaziszene in die DDR ein.
Michael Kühnen, verurteilt wegen Volksverhetzung, lässt sich damals von SPIEGEL TV auf seinem Feldzug begleiten.

2010

Vor 20 Jahren Neonazis in Wunsiedel
Spiegel TV 10.05.2010

Mit erschreckender Regelmäßigkeit finden in der oberfränkischen Stadt Wunsiedel
am Todestag des Nationalsozialisten Rudolf Hess Gedenkmärsche der Neonazis statt.
Immer mit dabei: der mittlerweile verstorbene Anführer der Neonazibewegung, Michael Kühnen.

1999

aus dem "linken" antizionistisch / antisemitischen,
PDS Linkspartei geförderten,
Magazin "Rotdorn" Ausgabe September 1999
Vandalen zurück in den Sumpf!

1992

Neonazi Kühnen macht wieder von sich reden
"Neues Deutschland" 27.04.1992

Urne des Neonazis Kühnen vom Friedhof gestohlen
"Neues Deutschland" 09.04.1992

Kein Friede für Kühnens Asche
 von Klaus-Peter Klingelschmitt
taz 4. 1. 1992

In Kassel wurde gestern die Urne des Neonaziführers Michael Kühnen beigesetzt
„Gauleiter“ Reisz kündigte „Verlegung“ nach Langen an

1991

Pietät
Staub zu Puderzucker

"Der Spiegel" 25.11.1991

Rechtsradikale und Kommunen streiten seit sieben Monaten,
wo die Asche des Neonazi-Führers und Aids-Opfers Michael Kühnen beerdigt werden darf.

GESTORBEN
Michael Kühnen

"Der Spiegel" 29.04.1991

1989

NEONAZIS
Mit Todesmut
"Der Spiegel" 27.03.1989

Nach den Wahlerfolgen der extrem rechten Parteien in Berlin und Frankfurt verspüren auch militante Neonazis Auftrieb.

Alte Parolen, neue Parteien
Gegen Asylbewerber, Gastarbeiter und Aussiedler: Heil ohne Hitler?
Die Zeit 17. Februar 1989

>>> Das Tempo-Magazin Interview (Februar 1989)
mit Neonazi-Führer Michael Kühnen von Christa Ritter
<<<

1988

„In Adolf-Hitler-Platz umbenennen“
Der Neonazi Michael Kühnen will die Stadt Langen „ausländerfrei“ machen
"Der Spiegel" 05.12.1988

Langen - die neue „Hauptstadt der Bewegung“
von Klaus-Peter Klingelschmitt
taz vom 28. 10. 1988

Die rechtsradikale FAP terrorisiert seit Monaten die BürgerInnen der südhessischen Stadt Langen / Kühnen
und Volksgenossen wollen bei den hessischen Kommunalwahlen im März '89 mitmischen /
Die FAP will Langen zum Fanal für den Aufschwung der „nationale Bewegung“ machen

1983

RECHTSRADIKALE
Gegner 1
"Der Spiegel" 12.12.1983

Innenminister Zimmermann hat Westdeutschlands größte Neonazi-Organisation verboten -
ein Schritt, dessen Erfolg Extremismus-Experten für fragwürdig halten. *