Hans-Christian Ströbele

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Abgründe der Grünen


Inhaltsverzeichnis

Hans-Christian Ströbele
in der deutschsprachigen wikipedia

Im Februar 1991 trat er vom Sprecheramt zurück,
nachdem seine Stellungnahme zum Zweiten Golfkrieg für Kontroversen innerhalb der Partei gesorgt hatte.
Dass Israel von Saddam Husseins Irak mit Scud-Raketen beschossen wurde,
war für Ströbele „die logische, fast zwingende Konsequenz der Politik Israels“.[10]
Er sprach sich auch gegen die Lieferung von Patriot-Luftabwehrraketen an Israel aus.

Diese Stellungnahme, die er als Leiter einer Israel-Delegation der Grünen 1991
in einem Interview mit Henryk M. Broder in Jerusalem äußerte[11],
führte nach Veröffentlichung in der Jerusalem Post,
der Süddeutschen Zeitung[10] und der taz
zu einem politischen Skandal,
der unter anderem zum vorzeitigen Abbruch des grünen Israelbesuches führte.

[10]
25.02.1991
Grüne
Gefundenes Fressen

Wegen verquerer Israel-Äußerungen mußte Grünen-Sprecher Ströbele zurücktreten.
Jetzt soll alles nur ein Mißverständnis gewesen sein.

im wikipedia Artikel fehlt seine Beziehung
zum verschwörungsideologische antisemitischen Gerhard Seyfried

siehe dazu:
der verschwörungsideologisch, antisemitische Gerhard Seyfried
und Hans-Christian Ströbele

2016

ZDF heute-show
Diese AfD-Kandidatin tritt im links-grün-versifften Kreuzberg an
| heute-show vom 16.09.2016

29.08.2018 Carsten van Ryssen begleitet Sibylle Schmidt
im Wahlkampf für die AfD.
Und landet mit ihr auf einer Grillparty der Grünen.

Ströbele mindestens 3 Mal
bei Dr. Seltsams Wochenschau
des verschwörungsideologischen Antizionisten/Antisemiten
Wolfgang Kröske alias "Dr.Seltsam"
am Sonntag, 4.September 2011,
am 7. Juli 2013
und am 6. September 2015

Zeit: Sonntag, 07 Juli 2013 13:00 Uhr, Ort: Brauhaus Südstern
Nochmal gegen Rechts
H.C. Ströbeles Direktkandidatur für den Bundestag.
Keine Wahlwerbung, aber eine Ermunterung für Kreuzbergs legendären Direktkandidaten und G-10-Mitglied.
Aktuelle Fragen der Geheimdienste und Internetspionage.
Zugabe: Ein Stück vom Musiktheater Weber-Herzog aus „Friederich der Wüterich“.
Weitere Musik Detlev K.
http://www.drseltsam.net/index.php/termine/item/dr-seltsams-wochenschau-am-7-juli-2013.html (nicht mehr online)

2011

RAF "Die Todesnacht in Stammheim" Lehmann und Stroebele bei Dr. Seltsam
Helge Lehmann youtube Channel Videos

http://www.todesnacht.com. Podiumsdiskussion bei Dr. Seltsam, Berlin mit Christian Stroebele und Helge Lehmann über Stammheim.
Stroebele erzählt von seinen Erinnerungen aus dieser Zeit als RAF-Anwalt.
Lehmann berichtet über einige Inhalte aus seinem Buch "Die Todesnacht in Stammheim - Eine Untersuchung".

Ströbele zusammen mit Johannes Eisenberg
gegen den Heddesheimer Lokalblog

TAZ 27. 11. 2011 ARIANE LEMME
Ströbeles Streit mit Lokalblog
Fischfutter gegen Pressefreiheit

Der Heddesheimer Lokalblog ködert einen grünen Bundestagsabgeordneten.
Wie aus einer Futterkugel ein handfester Streit wurde.

lawblog.de 25.11.2011
Ströbele mahnt ab: Was ist eine Anzeige?

rechtundgerechtigkeit.de (Nov. 2011)
Christian Ströbele (Bundestagsabgeordneter und Jurist)
versucht per Abmahnung, Blog Berichterstattung zu verhindern.

2009
Hans-Christian Ströbele – Kritik zur Wahl

2002

NS-Szene | AIB 57 / 3.2002 | 20.10.2002
Bendix Wendt meldet sich zurück

Dass der Neonazi Bendix Wendt 48 Stunden vor der Bundestagswahl
den Bündnisgrünen-Abgeordneten Christian Ströbele mit einem Teleskop-Schlagstock attackierte,
verwundert in Berlin kaum jemanden.
Der heute 35jährige Bendix Wendt fiel schon zu DDR-Zeiten als Neonaziskin auf.
Im Oktober 1989 wurde er wegen unerlaubtem Waffenbesitz zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
Nach 1990 gehörte er zum engen Kreis um den Berliner Neonazikader Arnulf Priem
und war im von der Nationalen Alternative (NA) besetzten Haus in der Weitlingstrasse »Wehrsport-Beauftragter«.
In der Szene ist er als "Dr. Wander" bekannt.

Nach Aussagen von Aussteigern gehörten regelmässige Übungen mit scharfen Waffen
bei Königs Wusterhausen und auf Rügen mit zum NA-Programm.
Enge Kontakte unterhielten Arnulf Priem und Bendix Wendt
auch zum Kreis der österreichischen Briefbombenbauer.
Mit Gottfried Küssel hatte er 1990/1991 auf den ehemaligen Schlachtfeldern in Halbe (Brandenburg)
mindestens 20 alte Granaten ausgegraben.
Zusammen mit dem Berliner Neonazi Eckart Bräuniger
soll sich Bendix Wendt 1994 drei Monate als "Söldner"
in der 101 Brigade der Ustascha in Kroatien aufgehalten haben.
Im Oktober 1995 verurteilte das Amtsgericht Berlin
Bendix Wendt wegen Verstosses gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz
zu zweieinhalb Jahren Haft.
Wendt hatte dem österreichischen Neonazi Peter Binder Zugang zu zehn Kilogramm Sprengstoff verschafft.
Mit ihm zusammen
hatte er im Sommer 1993 in den Brandenburger Orten Halbe und Bernau
nach alten Waffen aus dem II. Weltkrieg gesucht,
um ihnen Sprengstoff zu entnehmen.
In der Haft in der JVA Spremberg
wurde Wendt in den letzten Jahren
von der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG) betreut.
Im Juni 2009 folgte eine weitere Verurteilung des Amtsgericht Bernau
zu einem Jahr und neun Monaten Freiheitsstrafe
wegen des unerlaubten Verbringens von explosionsgefährlichen Stoffen.

Nach seiner Haftentlassung zog er in die brandenburgische Kleinstadt Wandlitz.
Der Haftbefehl gegen ihn wurde trotz des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung ausgesetzt,
da Wendt über einen festen Wohnsitz und einen Arbeitsplatz verfügt.
Wendts enge Anbindung an den harten Kern der militanten Berliner Neonaziszene um Priem,
Oliver Schweigert und den Polizistenmörder Kay Diesner dauert bis heute an.
Im Mittelpunkt steht dabei die Ostberliner Neonazigruppe »Vandalen - ariogermanische Kampfgemeinschaft«.
Zu denen zog es Wendt auch kurz nach dem Überfall am 20. September 2002.

Bei einer Feier am 28. September 2002 zum 20jährigen Bestehen der »Vandalen« im Marzahner »Freizeittreff Eulenspiegel« 
spielten die RechtsRock-Bands Spreegeschwader (Berlin) und Intimidation one (USA).
Bei der Veranstaltung wurde Wendt
gemeinsam mit rund 200 weiteren Neonazis von der Polizei kontrolliert.
Mit dabei: Die Berliner Neonazi-Funktionäre Eckart Bräuniger und Oliver Schweigert,
Deutsche Stimme-Versandmitarbeiter Jens Pühse,
NPD-Kader Jörg Hähnel,
Ex-FAP-Chef Friedhelm Busse,
Vandalen-Aktivist Jean-René B.,
der Neonazi-Händler Lars Georgi aus Zarrentin,
die Neonazis Thorsten Heise und Dieter Riefling,
sowie Peter Binder aus Österreich
und Kameraden aus Ungarn und den USA.
Die frühere Blood & Honour-Strukturen
wurden u.a. von Anke Z. (Rostock), Dorothee B. (Berlin), Dirk H. (Brandenburg) und Stefan Rietz (Brandenburg) vertreten.
Mit Christian Schünemann wurde auch ein Mitglied der Rostocker Neonazi-Band Nordmacht festgestellt,
welche als B&H-nahe Band galt.
Die Berliner RechtsRock-Band "Legion of Thor" war mit ihren Musikern Torsten Kaiser und Heiko Hagen vertreten.

1998

Die Gefickten sind wir!
Protestantische Vorwahl-Rituale in SO 36

von Ingrid Beerbaum
scheinschlagonline.de 17 1998

So schön kann Wahlkampf sein, wenn er nicht besonders ernst genommen wird.
Im SO 36 stellte die berüchtigte KPD/RZ kürzlich die Koalitionsfrage.
Eingeladen waren Ovo Maltine (Homo 2000),
Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen)
und Gregor Gysi (PDS ).
Und sie kamen auch alle: Zu Fuß, mit dem E-Mobil und irgendwie herein,
genau in der Reihenfolge der Aufgeführten.
Der Saal war voll.
Die Leute ließen sich von den 5 DM Eintritt nicht abschrecken.
Leider sind die alten Zeiten vorbei,
als es noch Brause und Schnaps gratis gab (nachzulesen bei Tucholsky).
Wobei: Wer trinkt heute noch Faßbrause oder Schnaps?
Das Publikum bevorzugte Bier, wie auch die Dame Maltine, ein helles Hefeweizen.
Zur Darreichung hatte sie sich Herren mitgebracht,
die sonst wohl eher weniger auf der Bühne anhaben als einen Anzug.
Das ist aber nur eine Vermutung.
Hans Christian Ströbele und Gregor Gysi konnten,
was die Spektakularität anging, dagegen in keiner Weise anstinken.
Zumal vor ihnen beiderseits der Bühne noch zwei Cheerleader ihr Bestes taten.
Dr. Seltsam stand auf dem Moderationsturm und tat desgleichen.

Die Stimmung war richtig dufte.
Gemütlich auf Biergartenbänken sitzend konnte nun der Verlauf der Veranstaltung betrachtet werden,
nachdem noch einige Kiezgrößen des SO 36 geehrt worden waren.
Auch M. Lewinsky hatte sich zu einer Stippvisite eingefunden,
sehr in die Höhe geschossen und abgemagert .

Das Publikum, bestehend aus vorzugsweise jungen Leuten,
die immer bei sowas dabei sind,
amüsierte sich wie Bolle, Schenkelklopfen inklusive.
Dann irgendwann ging es endlich los:
Die Kandidaten sollten erzählen, warum ausgerechnet sie in den Bundestag sollen.
Gysi will Gerhard Schröder daran erinnern, wer August Bebel ist.
Ströbele wird sowieso gewählt, jedenfalls in Kreuzberg
und Frau Maltines Intention ist nicht erinnerlich.
Dann sagte M. Lewinsky noch,
daß die "Wähler sowieso nur die Gefickten" sind ( tosender Beifall).
Aber der Ernst folgte nun:
Die Eignungstests für den Bundestag.
Nummer Eins: Waschen schmutziger Wäsche. No.
Zwei (als Kür bezeichnet): Ausübung der ursprünglichen Berufe.
Gysi und Ströbele hatten füreinander jeweils Verteidigungsplädoyers zu halten,
Maltine machte Kabarett, wie immer. No.
Drei (Pflicht): Tun, was den Kandidaten nicht so liegt.
Maltine hatte sich mit einem Bundeswehr-Rekruten ins Benehmen zu setzen.
Der fand sich nach einigen Minuten auf dem Boden liegend wieder,
alle Viere von sich gestreckt.
Ströbele sollte über Kunst sprechen, Gysi über Amerika.
Alles keine wirklich schlimmen Aufgaben.
Zwischen den einzelnen Akten zur Auflockerung gaben die Frühshopboys ihre schönsten Politikerlieder zum besten.

Der Höhepunkt des Ganzen war ein Radrennen der Beteiligten zum Tresen,
um Dr. Seltsam ein Bier zu holen.
Der Erste hatte gewonnen, und mußte als erster auf dem bereitstehenden Heißen Stuhl Platz nehmen.
Die Fragen waren vorher beim Publikum eingesammelt worden.
Heiß war es nicht, außer daß Ströbele zugab, das Programm der PDS nicht gelesen zu haben.
Und Gysi hatte einen Stich, sonst hätte er den Abend wohl kaum überstanden.
Er wußte offensichtlich bei seiner Zusage nicht,
worauf er sich eingelassen hatte.
Punkte gesammelt hatte er so allemal, wie auch die anderen beiden Kandidaten.

Abschließend trällerte der Reha-Chor des SO 36
das italienische Partisanenlied "Bella Ciao".
Der Aufforderung mitzusingen, konnten aber wenig Anwesende nachkommen.
Vielleicht haben sie sich nur nicht getraut.
Zwischendurch bemerkte Gysi,
daß Kreuzberg so schön östlich evangelisch sei.
Aber auch nur fast.

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